Sonntag, 17. Oktober 2021

Corona-Katastrophe in Indien

 


Überfüllte Spitäler, kaum Medikamente und zu wenig Sauerstoff. Mit bis zu 400.000 neuen Covid-Fällen pro Tag kollabiert Indiens Gesundheitssystem. Die Schwächsten trifft die Tragödie am härtesten. Die Missio-Partner vor Ort tun alles, um jetzt ihr Leid zu lindern – und sie brauchen dafür dringend Ihre Unterstützung.

Wer hat sie nicht gesehen, die Bilder der nächtlichen Rauchschwaden über improvisierten Krematorien inmitten von Indiens Hauptstadt Delhi. Es sind apokalyptische Szenen die dem „Inferno“ von Dante gleichen, wie eine Zeitung festhält. Und sie verdecken doch das Drama, das sich unten, in den Städten und Dörfern von Indien, gerade entfaltet.

Augenzeuge der Katastrophe

Langjährige kirchliche Partner wenden sich in diesen Tagen verzweifelt an Missio Österreich. Sie sind krisenerprobte Profis, die es gewohnt sind, schwierige Situationen zu meistern und die nun doch kaum mehr weiterwissen angesichts des Ausmaßes der Katastrophe.

Franklin Menezes ist Direktor der Caritas in Kalkutta und er hat Tränen in den Augen, wenn er verfolgt, wie Indien mit offiziell bis zu 400.000 neuen Covid-Fällen pro Tag immer tiefer in die Katastrophe abgleitet: „Vor den Spitälern stehen die Rettungswägen Schlange. Darin liegen Menschen, die in Betten aufgenommen werden sollen, die es längst nicht mehr gibt. Die Sauerstoff erhalten sollen, der gar nicht mehr vorhanden ist. Die von Schwestern und Ärzten behandelt werden sollen, die selbst am Ende ihrer Kräfte sind und von denen sich etliche bereits infiziert haben.“ Erst der Leichtsinn und die Ignoranz der Regierenden hätten nach einem vergleichsweise milden Verlauf der Pandemie im vergangenen Jahr die nunmehrige Eskalation ermöglicht.

Ein Appell aus Kalkutta

Wie schlimm die Lage ist, verdeutlicht Caritas-Direktor Menezes in seiner Nachricht an Missio Österreich. Er berichtet von Menschen, die hilflos auf der Straße sterben müssen. Die ersticken, weil der Sauerstoff fehlt, um sie zu beatmen. Aber auch er bekräftigt seinen Willen, gerade jetzt die Menschen nicht im Stich zu lassen. Als langjähriger Partner von Missio weiß er, was es braucht, damit durch Prävention Menschenleben gerettet werden können. Und so wendet er sich direkt an die Spenderinnen und Spender in Österreich. „Wir appellieren an euer mitfühlendes Herz und eure großzügigen Hände, uns jetzt zu helfen, um wertvolle Leben zu retten. Wir brauchen euch.“ Den letzten Satz seiner Botschaft formuliert er auf Deutsch: „Ich bin, weil Du da bist.“

Unterstützen Sie bitte die Nothilfe-Maßnahmen, die Missio Österreich gemeinsam mit seinen kirchlichen Partnern in Indien ins Leben gerufen hat. Sie retten damit Menschenleben!

„Wir appellieren an euer mitfühlendes Herz und eure großzügigen Hände, uns jetzt zu helfen, um Leben zu retten. Wir brauchen euch!“

Franklin Menezes, Direktor der Caritas in Kalkutta

 IBAN: AT96 6000 0000 0701 5500 BIC: BAWAATWW