Freitag, 20. August 2021

Hunger und Covid verschärfen Not

 690 Millionen Menschen weltweit leiden an chronischem Hunger. Das bedeutet: Hunderte Millionen Mütter und Väter wissen nicht, wie sie ihren hungernden Kindern genügend zu essen geben können und kämpfen täglich ums Überleben. Die Caritas hilft.

Konnte der globale Hunger zwischen 1990 und 2015 halbiert werden, so steigt die Zahl der hungernden Menschen jetzt wieder an. Laut UN-Welternährungsorganisation FAO könnte sich die Zahl der Menschen aufgrund der Corona-Pandemie um bis zu 132 Millionen erhöhen. Die traurige Bilanz: Jeder neunte Mensch weltweit hungert – Tendenz steigend.

Besonders in Afrika hat sich die Situation verschlimmert. Vor allem Länder südlich der Sahara, wie der Südsudan sind davon betroffen. Durch Klimawandel hervorgerufene Konflikte und Naturkatastrophen wie Dürre, Heuschreckenplagen oder Hochwasser gepaart mit der Corona-Pandemie verschärfen den Hunger.

Gemeinsam müssen wir jetzt handeln, um die schlimmste Not einzudämmen!

Die Caritas widmet der Sammlung im Sommer traditionell den Menschen in den ärmsten Regionen der Welt und der Katastrophenhilfe in Krisenzeiten. Im Rahmen dieses Gottesdienstes bitten wir auch um ihre Unterstützung für eine Zukunft ohne Hunger. Jede Spende hilft dabei, dem Hunger in den ärmsten Ländern der Welt entgegen zu wirken.

Um auf den steigenden Hunger aufmerksam zu machen, läuten

am Freitag, 30. Juli 2021, um 15 Uhr österreichweit die Kirchenglocken.

Das Läuten - zur Sterbestunde Jesu – soll Aufmerksamkeit erregen, aber auch zum Engagement gegen Hunger aufrufen. Denn es liegt in unser aller Hand den weltweiten Hunger zu beenden. Das ist ein ambitioniertes Ziel, aber es ist erreichbar! Und jede und jeder einzelne kann dazu beitragen: Etwa indem man die Caritas bei ihrer Hungerkampagne unterstützt, Informationen weiterträgt, Glocken läutet oder Spenden sammelt!