Freitag, 30. Juli 2021

Glockenläuten gegen Hunger

 Am Freitag, 30. Juli, um 15 Uhr läuten in ganz Burgenland für fünf Minuten die Kirchenglocken. Das Läuten soll – zur Sterbestunde Jesu – darauf aufmerksam machen, dass täglich Menschen an Hunger sterben.

Erstmals seit langem ist die Zahl der hungernden Menschen weltweit wieder gestiegen: 821 Millionen Menschen leiden an Hunger. Vor allem die Länder in Afrika sind betroffen, durch Gewaltkonflikte, durch die Klimakrise und durch Covid. Jeden Tag kämpfen Millionen Mütter und Väter weltweit darum, dass ihre Kinder nicht hungrig einschlafen müssen. In Afrika ist jedes dritte Kind chronisch unterernährt. Diese Kinder sind zu klein für ihr Alter, ihre Organe wachsen nicht, sie können sich körperlich und geistig nicht altersgemäß entwickeln. Die Folgen für den, der Hilfe braucht, sind verheerend. Daher ist es ein Gebot der Stunde, jene Menschen, deren tägliche Mahlzeit bereits jetzt nicht gesichert ist, nicht allein zu lassen.

Ein Weckruf

Um auf diese Situation aufmerksam zu machen, gibt es am Freitag, 30. Juli, in ganz Österreich einen Aktionstag. Gemeinsam mit der österreichischen Bischofskonferenz findet heuer bereits zum vierten Mal die Aktion 

„Glocken gegen den Hunger“ 

statt: um 15 Uhr läuten in ganz Österreich in den Pfarrgemeinden die Kirchenglocken fünf Minuten lang. „Sie läuten gegen das Sterben an und wollen uns wachrütteln, denn es liegt an uns mitzuhelfen, dieses unnötige Hungern zu beenden“, sieht Caritas-Bischof Benno Elbs die Aktion als Weckruf, Maßnahmen zu setzen, um Hunger weltweit zu beenden. „Tun wir es doch einfach, helfen wir und setzen wir damit ein Zeichen für die Menschlichkeit.“

Für eine Zukunft ohne Hunger - 

Sammlung am Sonntag, 22. August um 8:30 Uhr in der 

Kirche Mariä Himmelfahrt