Samstag, 13. März 2021

4. Fastensonntag - freuen und glücklich sein

 


Bibelstelle

Johannes 3,15-16.20-21

 

Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt,

dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt,

nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.

Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt,

damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird.

 

Das Licht kam in die Welt,

doch die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht;

denn ihre Taten waren böse.

Jeder, der Böses tut, hasst das Licht und kommt nicht zum Licht,

damit seine Taten nicht aufgedeckt werden.

Wer aber die Wahrheit tut, kommt zum Licht,

damit offenbar wird, dass seine Taten in Gott vollbracht sind.

 

 

Impuls

 

von Gott unendlich geliebt

aufgenommen in die Unendlichkeit

 

je weniger ich mich im Schatten bewege

umso mehr Licht sehe ich

 

 

Der 4. Fastensonntag trägt auch den Namen "Laetare" das heißt übersetzt "Freu dich" oder "Sei glücklich"

 

 

Glücklich sind diejenigen, die weinen können in der Trauer, der Zerbrochenheit und Trost finden im Trocknen der Tränen.

 

Glücklich sind diejenigen, die Zwang und Gewalt keinen Raum geben, sondern achtsam Freiheit respektiert, durch Liebe und Flexibilität einen Raum der Wahrheit schaffen und so der Gesellschaft ein neues Gesicht geben können.

 

Glücklich sind diejenigen, die das tiefe Bedürfnis nach Gerechtigkeit nicht unterdrücken und die Frucht von Solidarität und Nächstenliebe als Nahrung für das Leben teilen und deshalb tiefen inneren Frieden erfahren.

 

Glücklich sind diejenigen, die aus ihrer Gottesbeziehung heraus, den Umgang mit den Mitmenschen bedenken und Mit-Gefühl in Wort und Tat dem Anderen gegenüber da sind.

 

Glücklich sind diejenigen, die das Herz als Ort wahrnehmen, wo man sich seiner selbst bewusst wird und in diesem tiefsten Inneren Verantwortung übernimmt und Gottesbegegnung stattfindet.

 

Glücklich sind diejenigen, die allem, was Gewalt hervorbringt, keinen Raum geben und den Dialog als Mittel und Weg zum Frieden wählen, getragen von Wertschätzung, Bejahung und Annahme.

 

Glücklich sind diejenigen, die trotz Widerstände ihrem Gewissen folgen und sich voll Vertrauen in Gottes Hände begeben, denn das Reich Gottes beginnt hier auf Erden.

 

© chrisgarz