Sonntag, 28. Februar 2021

Samstag, 27. Februar 2021

„Ich mache etwas Neues“

  Schrifttext

Jesaja 43,18—19

Denkt nicht mehr an das, was früher warauf das, was vergangen ist, sollt ihr nicht achten. Seht her, nun mache ich etwas Neues. Schon kommt es zum Vorschein, merkt ihr es nicht? Ja, ich lege einen Weg an durch die Steppe und Straßen durch die Wüste.

Fragen für einen Austausch


  1. Was hilft mir, diese Zeit der Krise zu durchleben? Warum?

  2. Womit habe ich mich vor der Krise beschäftigt? Was davon würde ich gerne fortführen, was nicht? Warum?

  3. Welche Botschaften (Ermutigung, Frieden, Fragen usw.) möchte ich anderen weitergeben?

Dienstag, 23. Februar 2021

Sonntag, 21. Februar 2021


 

Freitag, 19. Februar 2021

Warum


 

Donnerstag, 18. Februar 2021

Dienstag, 16. Februar 2021

Aschermittwoch


 Wir beten für alle, die an der Corona-Pandemie verstorben sind:

Allmächtiger, ewiger Gott, du bist gnädig und reich an Huld.

Erbarme dich all der Frauen und Männer, die an der Corona-Pandemie gestorben sind.

Nimm sie auf in dein ewiges Reich und lass sie teilhaben an deiner Herrlichkeit.

Freitag, 5. Februar 2021

Donnerstag, 4. Februar 2021

Dienstag, 2. Februar 2021

Hl. Blasius - Heilung an Körper und Seele

Tradition – Brauchtum – Deutung

 


Der Gedenktag des Hl. Blasius ist am 3. Februar. Dieses Datum markiert in unseren Breiten jene Zeit, in der sich einerseits Erkältungskrankheiten häufen und andererseits der Winter bereits an Kraft verliert. Ab dem 16. Jh. hat sich der Brauch entwickelt, im Rahmen des Gottesdienstes den Segen des Hl. Blasius zu erbitten: Um Gesundheit und um Schutz vor Halskrankheiten.

Trotz unserer medizinischen Möglichkeiten, Halsbeschwerden und viele andere Krankheiten gezielt zu kurieren, erfreut sich das beinahe magisch anmutende Ritual – zwei gekreuzte Kerzen werden vor den Hals gehalten, während die Segensformel gesprochen wird – nach wie vor großer Beliebtheit.

Die Menschen ahnen und wissen immer schon, dass Gesundheit mehr ist als das Fehlen oder das Beseitigen körperlicher Beschwerden: Es geht auch um die Heilung der Seele, um das Leben, die Lebendigkeit. Und wem es gelingt, mit sich im Einklang zu sein und zu bleiben, kann trotz körperlicher Gebrechen oder Einschränkungen diese Lebendigkeit empfinden.

Im Hebräischen, der Sprache der Bibel des Alten Testaments, wird das Wort für Hals und Kehle (Nefesch) gleichermaßen verwendet, wenn es um Atem, Lebenshauch, Seele, Lebenskraft geht. Darin spiegelt sich die Erfahrung wider, dass es mit dem Leben sehr schnell vorbei ist, wenn die Atemluft nicht durch die Kehle strömen kann. Vielmehr ist es jedem Atemzug zu verdanken, dass wir leben und aufleben können – mit Leib und Seele.

Auch in unserer Sprache finden sich Ausdrücke, die auf diese Zusammenhänge verweisen: Mein Hals war wie zugeschnürt. Das hängt mir zum Hals heraus. Er/Sie kann den Hals nicht voll genug kriegen. Hals über Kopf davonlaufen. Da bleibt einem ja die Luft weg.

Und nicht zuletzt kommen aus dem Hals auch unsere Worte – die guten wie die zerstörerischen. Daher gilt der Heilige auch als Schutzpatron gegen verletzende Worte, die nicht nur den/die Angesprochene*n beleidigen, sondern auch der eigenen Seele Schaden zufügen. 

Maria Lichtmess - Lichtblicke sammeln

 

Brauchtum aus früherer Zeit - Maria Lichtmess

Geschichte

Der historische Ursprung liegt in einer heidnischen Bußeprozession.
In Rom wurde diese alle fünf Jahre durchgeführt und mit der Kerzen- und Lichterweihe im Mitteltelpunkt, auch 
"Mariä Lichtmess" genannt und das Christentum übernommen. 
Das erste Mal wurde das Fest im 5. Jahrhundert in Jerusalem erwähnt und im 7. Jahrhundert in Rom eingeführt.


 Kirchliche Tradition und der Beginn des Bauernjahres

An diesem Tag wird das Fest der Darstellung des Herrn gefeiert.
Es sind vierzig Tage nach Weihnachten und es stellt den Abschluss des weihnachtlichen Festes dar.

An Lichtmess wurde der Jahresbedarf an Kerzen für die Kirchen geweiht, die Leute brachten auch Kerzen für den häuslichen Gebrauch zur Segnung. 
Diese gesegneten Kerzen sollten vor allem in der dunklen Jahreszeit das Gebetbuchbeleuchten, oder als schwarze Wetterkerzen Unwetter abwehren. 
Heute wird das früher bedeutende Fest nur noch selten mit einer Lichterprozession gefeiert. Lichtmess war bis 1912 auch ein offizieller Feiertag
Nach diesem Tag begann die Arbeit der Bauern nach der Winterpause wieder.

Das Arbeitsjahr der Knechte und Mägde
begann und endete am 2. Februar, an Mariä Lichtmess. Dieses Marienfest war früher einer der wichtigsten Tage im bäuerlichen Jahresablauf; denn an diesem Tag wechselten viele Knechte und Mägde ihren Bauern. Sie bekamen vom Bauern zu dem Jahreslohn ihr Dienstbüchleinausgehändigt, ein sehr wichtiges Dokument für den Besitzer; darin waren vom Bauern das Verhalten und die Leistungen niedergeschrieben. 

Am Lichtmesstag wurde auf einem Bauernhof von allen Hausbewohnern der Lichtmess-Rosenkranz in der Stube gebetet. Dazu ließ die Bäuerin die Lichtmesskerzen weihen, befestigte sie auf Brennholz-Spänen und stellte sie zusammen mit Wachsstöcken auf den Stubentisch.


Bauernregeln zu Lichtmess

  • "Ist's zu Lichtmess mild und rein wird’s ein langer Winter sein." 
  • "Wenn's an Lichtmess stürmt und schneit, ist der Frühling nicht mehr weit; ist es aber klar und hell, kommt der Lenz wohl nicht so schnell." 
  • Lichtmess trüb - ist dem Bauern lieb. 
  • Lichtmess im Schnee – Palmsonntag im Klee.