Donnerstag, 28. Januar 2021

Heilen

 


Samstag, 23. Januar 2021

Freitag, 15. Januar 2021

Liebe Brüder und Schwestern

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Mittwoch, 13. Januar 2021

Melanie Balaskovics neue designierte Caritas Direktorin der Diözese Eisenstadt


Eisenstadt –
 Mit einer prominenten Neubesetzung stellt die Diözese Eisenstadt personelle Weichen in die Zukunft: Mit 1. Februar 2021 tritt ORF-Burgenland-Moderatorin Melanie Balaskovics als designierte Direktorin der Caritas der Diözese Eisenstadt in den kirchlichen Dienst. Edith Pinter kandidiert mit Februar als in der Caritas-Geschichte erste Vertreterin der burgenländischen Caritas im Präsidium der Caritas Österreich. Sie wird der diözesanen Caritas auch weiterhin zur Verfügung stehen.





Melanie Balaskovics wird zunächst in einer intensiven Einarbeitungsphase an der Seite Edith Pinters ihre künftigen Aufgabenbereiche aus nächster Nähe kennenlernen. Als Medienexpertin wird Balaskovics bereits ab 1. Februar die derzeit vakanten Sprecheragenden der burgenländischen Caritas wahrnehmen sowie den Aufbau einer neuen multimedialen Kommunikationsabteilung in der Diözese Eisenstadt verantworten, in der insbesondere auch die Volksgruppen eine besondere Berücksichtigung finden sollen. Eine Aufgabe, für die die Beherrschung des Burgenlandkroatischen Voraussetzung ist, so Zsifkovics, der mit Balaskovics auf eine Burgenlandkroatin und erfahrene Volksgruppen-Redakteurin des ORF zurückgreifen kann.

ORF-Mitarbeiterin von 1998 bis 2021
Melanie Balaskovics ist ein prominentes Gesicht im Burgenland. Zuletzt war sie hauptsächlich in der Funktion als "Chefin vom Dienst" für die TV-Sendung "Burgenland Heute" sowie als "Licht ins Dunkel"-Koordinatorin und -Moderatorin für das Burgenland tätig. Einem breiten Publikum ist sie bekannt als Moderatorin der TV-Sendungen "Burgenland Heute", "Dobar dan Hrvati" und "Licht ins Dunkel". Sie hat über die Jahre diverse Tätigkeitsbereiche im ORF bekleidet: als Redakteurin für Radio-Information, Radio-Fläche und TV, Chefin vom Dienst Hörfunk und Moderation der Radio Burgenland Nachrichten, als Redakteurin in der ZIB Wirtschaftsredaktion im Zuge einer Job-Rotation und Gestalterin von großen TV Produktionen in der Reihe "Unterwegs in Österreich", "Kulturmatinee" und "Österreichbild". Sie verantwortete auch die Konzeption von Radiomagazinen in kroatischer Sprache für die Volksgruppenredaktion des ORF Burgenland.

Bischof Zsifkovics dankbar für "Expertise, Engagement und soziales Herz"
"Ich kann mir vorstellen, wie schwer es für Melanie Balaskovics gewesen ist, nach so langer erfolgreicher Tätigkeit in einem der großen und bedeutenden Unternehmen des Landes eine Neuorientierung zu wagen. Umso mehr danke ich ihr, dass sie die Herausforderung angenommen hat. Die Gesellschaft steht heute vor gravierenden Veränderungen, mit denen unsere Caritas auch in den kommenden Jahren mithalten muss, um weiterhin an der Seite der Schwächsten sein zu können. Dazu braucht es eine Persönlichkeit, die den verdienstvollen Weg Edith Pinters mit demselben Engagement, derselben Expertise und demselben sozialen Herz fortsetzen kann." Pinter habe, so Zsifkovics, die Caritas seinerzeit mit zahlreichen Problemlagen übernommen und auf solide Beine gestellt. "Ihre Nachfolgerin kann dankbar sein, auf diesem Fundament weiterarbeiten zu können!", so der Eisenstädter Bischof.
Große Hoffnungen setzt Zsifkovics auch auf die Medienexpertise der langjährigen ORF-Mitarbeiterin Balaskovics, wenn es darum geht, die verschiedensten diözesanen Medienkanäle "vor dem Hintergrund größtmöglicher Synergieeffekte und Sparsamkeit" zu bündeln, abteilungsübergreifende neue Workflows einzuführen und dabei besonderes Augenmerk auf die Kommunikationsbedürfnisse der Volksgruppen im Burgenland zu legen.

Pinter "hocherfreut" über "engagierte, starke Frau als Nachfolgerin"
Edith Pinter, die erst vor kurzem mit dem Großen Goldenen Ehrenzeichen des Landes Burgenland für ihre Verdienste als Caritas-Direktorin geehrt wurde, zeigt sich über die Entscheidung erfreut: "Ich bin froh, die Schlüssel zu einem gut bestellten Haus wieder in die Hände einer Frau legen zu dürfen. Melanie Balaskovics steht für Tatkraft, Volksnähe und soziales Gewissen. Das ist eine gute Mischung für diesen Job! Ich gratuliere dem Herrn Bischof zu dieser Wahl!"

Balaskovics: "Schwerer Abschied, aber mit Freude angesichts neuer Herausforderungen"
Im Interview mit dem Pressesprecher der Diözese Eisenstadt, Dominik Orieschnig, spricht Balaskovics ausführlich über ihre Motive und Vorstellungen: "Der Abschied vom ORF Burgenland fällt durchaus nicht leicht. Ich bin für die vielen Jahre im Landesstudio sehr dankbar, sie haben mich wesentlich geprägt und meine persönliche Entwicklung vorangetrieben." Auf die Frage nach den Motiven des Wechsels antwortet sie: "Ich bin als Christin meiner Kirche immer schon sehr verbunden gewesen, was eine starke Grundaffinität für kirchliche Werte bedeutet. Besondere Aufgaben wie die Sendungsveratwortung für "Licht ins Dunkel" waren aber durchaus der spezielle Anstoß, den Blick in eine neue berufliche Zukunft zu werfen. So ist der Wunsch gereift, vor allem soziale Aspekte ins Zentrum meiner Tätigkeiten zu stellen. Ich freue mich daher sehr auf meine neuen Aufgabenbereiche in der Diözese Eisenstadt und der Caritas Burgenland, wo ich einerseits all meine berufliche Erfahrung aus der Welt der Medien und Kommunikation einbringen werde können, und mich zum anderen besonders wichtigen sozialen, karitativen und gesellschaftspolitischen Arbeitsfeldern widmen werde. Es hat mir immer große Freude bereitet, mit und für Menschen zu arbeiten. Diese Dimension wird nun durch den wesentlichen Faktor erweitert, für Menschen da zu sein, die unserer Unterstützung besonders bedürfen. Mein Dank gilt daher auch ganz besonders Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics, der mich mit den Leitungsfunktionen betraut hat und sein Vertrauen in mich setzt."

Dienstag, 12. Januar 2021

Veränderungen neugierig und voller Elan angehen

 


Geburtliches Denken besagt, dass Veränderungen leicht fallen können - auch im Alter. Bisher tun wir uns aber meist schwer damit. Wieso das so ist und wie es besser gelingen kann, erklärt die evangelische Theologin, Psychologin, Psychotherapeutin und Supervisorin Barbara Knittel.

Das Interview führte Elisabeth Willi

Gibt es Zahlen, wie viele große Veränderungen ein Mensch durchschnittlich im Leben durchläuft? 
Knittel: In Zahlen lässt sich das kaum messen. Bei jedem Menschen gibt es jedoch natürliche Lebenskrisen, wie wir das in der Psychologie nennen. Das sind Zeiten von tiefgreifenden Veränderungen, verbunden mit Lebensübergängen, die jeder Mensch durchläuft, z.B. der Schul-eintritt, der Berufseinstieg, die Hochzeit oder der Austritt aus dem Berufsleben. 

Warum tun sich viele Menschen schwer mit Veränderungen?
Knittel: Jeder Mensch hat Muster entwickelt und manche davon sehr tief verinnerlicht. Essgewohnheiten zum Beispiel. Wenn man bestimmte Lebensmittel weglassen will oder muss, sieht man, wie schwer das ist und wie schnell man auch wieder in den alten Automatismus kommen kann.
Für Menschen, die psychisch erkrankt oder angeschlagen sind, sind Veränderungen meist sehr mühsam. Oft müssen aber gerade sie - aus dem Druck heraus, dass die bisherige Art zu leben nicht mehr funktioniert - eine Veränderung anstreben. Psychisch stabilen Menschen gelingen Änderungen besser, da sie deren Auswirkungen - das Positive und Schöne - eher sehen. Wenn ein Mensch eine Veränderung neugierig und voller Lebenskraft angeht, kann es sogar leicht fallen. 

Was hilft noch, damit Veränderungen leichter gelingen?
Knittel: Zuerst sollten wir erkennen, dass das Leben stets im Fluss ist und wir in ständiger Veränderung sind. Jeder Tag ist anders. Schon rein körperlich verändern wir uns tagtäglich, weil z.B. Zellen absterben oder sich erneuern. Eine - ich nenne es - Bewusstwerdung ist ebenfalls hilfreich: spüren, bei welchen Lebensthemen verenge ich mich und wo möchte ich dranbleiben, um in mehr innere und äußere Beweglichkeit zu kommen. Und schließlich geht es auch um die Erfüllung dessen, was ich ins Leben bringen kann und möchte. Wenn das als Lebensgrundhaltung gelebt wird, kann auch die Lust auf Veränderung wachsen.
 
Wie sieht es mit Veränderungen im Alter aus?
Knittel: Das Alter bringt immer Veränderungen mit sich, denen man nicht entgehen kann: Die Wahrnehmung, das Gedächtnis und die Kräfte verändern sich - das ist ein großer Einschnitt. Wie diese Veränderungen erlebt werden, kann auch mit der Einstellung zu tun haben - nehme ich sie nur als Verlust wahr oder als etwas, das mir eine andere Qualität erschließt. Solche Qualitäten wären zum Beispiel eine Verlangsamung oder ein anderer Blick auf gewisse Themen oder Dinge. Für Menschen, die in Pension kommen, ändert sich die freie Zeit, die zur Verfügung steht. Dadurch erwacht bei einigen die Neugierde, sie gehen brach liegenden Interessen nach und schauen, wie sie sich entfalten können. Altersneugierde ist etwas Wunderbares, das hilft, Veränderungen zu setzen. Hilfreich ist dabei auch, Kontakt mit anderen Menschen ähnlichen Alters zu pflegen und sich von deren Aktivitäten anregen zu lassen.  

Gibt es bei Veränderungsprozessen auch Phasen wie beispielsweise bei Trauerprozessen?
Knittel: Ja. Oft beginnt es damit, dass festgefügte Formen nicht mehr den Halt geben wie früher. Das kann man auch daran merken, dass man in emotionale Turbulenzen gerät - sei es ein großes Unbehagen oder dass man trauriger, ungeduldiger oder schneller wütend wird. Zu diesem Zeitpunkt merkt man meist, dass man etwas ändern muss. Das Verändern bringt oft Verlusterfahrungen oder Trauer mit sich. Diese Phase kann schwer sein, doch es kann der Punkt kommen, an dem ich merke: Ich werde freier und bekomme neue Blickwinkel. Das ist meist mit einer Phase der Stabilisierung verbunden, in der ich Neues in meinem Leben gestalten möchte und wieder mehr genießen kann.

(Aus der frauenZEIT Nr. 31 vom 3. Dezember 2020)

Sonntag, 10. Januar 2021

Liebe Schwestern und Brüder

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Mittwoch, 6. Januar 2021


 

Freitag, 1. Januar 2021