Dienstag, 20. Oktober 2020

Ich bin der gute Hirt

monatlicher Impuls zum Jubiläumsjahr


Wir möchten dieses erweiterte Jubiläumsjahr hindurch monatlich mit Impulsen begleiten, die sich an den 

Ich-bin-Worten Jesu orientieren 

und in Zusammenhang mit dem aktuellen Leben gebracht werden.

Im Oktober steht das Bibelwort 

„Ich bin der gute Hirt“ 

im Mittelpunkt. Lassen wir uns auf diese Gedanken des Hirten und der Herde ein, dem Vertrauen und Anvertraut sein ein. Und denken wir an alle, die in diesen Zeiten Entscheidungen für Viele treffen.

Schriftstelle

Johannes 10,1-5.11-16

Amen, amen, ich sage euch: Wer in den Schafstall nicht durch die Tür hineingeht, sondern anderswo einsteigt, der ist ein Dieb und ein Räuber. Wer aber durch die Tür hineingeht, ist der Hirt der Schafe. Ihm öffnet der Türhüter und die Schafe hören auf seine Stimme; er ruft die Schafe, die ihm gehören, einzeln beim Namen und führt sie hinaus. Wenn er alle seine Schafe hinausgetrieben hat, geht er ihnen voraus und die Schafe folgen ihm; denn sie kennen seine Stimme. Einem Fremden aber werden sie nicht folgen, sondern sie werden vor ihm fliehen, weil sie die Stimme der Fremden nicht kennen.

Ich bin der gute Hirt. Der gute Hirt gibt sein Leben hin für die Schafe. Der bezahlte Knecht aber, der nicht Hirt ist und dem die Schafe nicht gehören, sieht den Wolf kommen, lässt die Schafe im Stich und flieht; und der Wolf reißt sie und zerstreut sie. Er flieht, weil er nur ein bezahlter Knecht ist und ihm an den Schafen nichts liegt. Ich bin der gute Hirt; ich kenne die Meinen und die Meinen kennen mich, wie mich der Vater kennt und ich den Vater kenne; und ich gebe mein Leben hin für die Schafe. Ich habe noch andere Schafe, die nicht aus diesem Stall sind; auch sie muss ich führen und sie werden auf meine Stimme hören.

 

 

meditativer Impuls

 

Vom Hirt und von den Schafen,

von Vertrauen und vom Anvertraut sein

spricht Jesus in seiner Rede.

 

Menschen, denen ich vertraue, weil ich sie kenne und

Menschen, die mir anvertraut sind.

 

Stimmen, denen ich folgen kann und

Stimmen, die Unbehagen in mir auslösen.

 

Wem bin ich anvertraut?

Wer ist mir anvertraut?

 

Ich bin gerufen, bei meinem Namen,

vertrauend der Stimme,

die Gott mir ins Herz gelegt hat, zu folgen.

Gott ruft uns, damit wir das Leben haben und es in Fülle haben. (Joh 10,10b)

 

Vertrau auf seine Stimme –

Er kennt dich

 

 

Fürbitten

  • Bitten wir für unseren Bischof, den Hirten unserer Diözese um Kraft, Mut und Vertrauen.
  • Bitten wir für alle, die Menschen auf ihrem Weg begleiten um Achtsamkeit in ihrem Dienst.
  • Bitten wir für die Politiker und Politikerinnen unseres Landes um Stärke, Entschlossenheit und Weitsicht.

 

 

Segen

Vertrauender Gott,

du schenkst uns ein Leben in Fülle.

Segne alle, 

die uns anvertraut sind und denen wir anvertraut sind

und schenke uns Verständnis und Wertschätzung füreinander.

 

 

© chrisgarz