Samstag, 26. September 2020

Ein Zeichen setzen für das Leben

 

24.09.2020
Diözese Eisenstadt / Katholische Aktion / Sterbehilfe 
Ein Zeichen setzen für das Leben

Die Katholische Aktion der Diözese Eisenstadt bekräftigt JA zum österreichischen Konsens und NEIN zur sogenannten "Sterbehilfe"

Eisenstadt – Die Katholische Aktion der Diözese Eisenstadt setzt ein Zeichen für das Leben. Als Christinnen und Christen geht es uns um die Menschen und um das unverfügbare Geschenk des menschlichen Lebens. Der österreichische Verfassungsgerichtshof befasst sich derzeit mit vier Verfahren, die sich gegen das Verbot der "Sterbehilfe" richten. Österreich hat sich in diesem Zusammenhang bewusst für einen Weg entschieden, der Sterbende begleitet aber nicht tötet. Durch die Befassung im Verfassungsgerichtshof besteht die reelle Gefahr, dass der "österreichische Konsens", der 2001 und 2014 im Rahmen von parlamentarischen Enqueten festgelegt wurde, von den Verfassungsrichtern gekippt wird.

Die Katholische Aktion Burgenland setzt sich für das Recht auf Leben bis zum natürlichen Tod ein, lehnt eine Legalisierung der Tötung auf Verlangen und der Mitwirkung am Selbstmord entschieden ab und fordert stattdessen, den Ausbau der Hospiz- und Palliativversorgung in Österreich voranzutreiben.

Darüber hinaus bekräftigt die Katholische Aktion der Diözese Eisenstadt die Forderung nach einer Entlastung von Familien, so dass sie sich um ihre Angehörigen kümmern können, nach Unterstützung für Organisationen, die Menschen beraten begleiten und Gemeinschaft anbieten. Bei existentiellen Entscheidungen am Lebensende handelt es sich um Gewissensentscheidungen, die mit Respekt zu behandeln sind. Daher soll es Ziel sein, den Schmerzen ein Ende zu bereiten und nicht dem Leben.

"Menschen sollen an der Hand eines anderen Menschen sterben und nicht durch die Hand eines anderen Menschen." Kardinal Franz König (1905 – 2004)

Wir bitten Sie nun um die Unterstützung dieses wichtigen Anliegens. Denn je mehr Unterstützungserklärungen von Seiten der Bevölkerung vorliegen, umso mehr müssen diese in der Diskussion berücksichtigt werden. 

Hier können Sie das Anliegen unterstützen.

Nähere Infos finden sich hier, auf einer Website von IEF und IMABE – zwei Institute der Österreichischen Bischofskonferenz – die das Thema anschaulich und informativ darstellt.

Büro für Kommunikation und Information
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Rückfragen:
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