Mittwoch, 19. August 2020

FIRMANMELDUNG

Liebe Firmkandidaten !

Am Beginn eines Lebensabschnittes, in dem du nach Selbstständigkeit und Eigenverantwortung strebst, steht ein Sakrament der Kirche:              

          DIE FIRMUNG

Dieses Sakrament bringt zum Ausdruck, dass Gott den Menschen stärkt und auch in schwierigen Situationen beisteht! Andererseits ist die Firmung aber auch ein Zeichen dafür, dass der/die Gefirmte zur Gemeinschaft der Kirche gehören und teilnehmen will.

Wenn du das willst, so laden wir dich hiermit sehr herzlich zum Empfang des Firmsakramentes ein.

Zu einer solchen Entscheidung gehört auch eine entsprechende Vorbereitung, die wir in unserer Pfarre im September beginnen wollen. Der Religionsunterricht ist Voraussetzung und Bestandteil der Firmvorbereitung.

Gefirmt werden 2021, alle Jugendlichen unserer Pfarre die bis einschließlich zum 31.08.2006 geboren sind. 

Wenn du gefirmt werden möchtest, bitte das ausgefüllte Formular (beiliegend oder von der Webseite der Pfarre).    bis spätestens 15. Sep. 2020 in die Pfarrkanzlei Pöttsching 

(Hauptstraße 6) oder in der jeweiligen Sakristei in deiner Pfarrkirche abgeben. 

          Kanzeleistunden:

Dienstag und Freitag: 09. 00 -14.00 Uhr

Mittwoch: 14.00 -19.00 Uhr. 

Falls niemand da ist, bitte die Anmeldung in den Postkasten werfen. 

In der Hoffnung, dass die Firmung für dich und unsere Pfarre ein Ereignis der Gotteserfahrung werde, 

grüßen dich und deine Eltern 

P. Kuruvila, P. Jomon & P. Jacob und Begleitungsteam                                                            

                                                     

Anmeldung zum Download

          Infoblatt zum Download 

              

Dienstag, 11. August 2020

Maria Himmelfahrt

Als die Diözese Eisenstadt aus dem Ei schlüpfte

1960 wurde die Diözese Eisenstadt errichtet. Der Weg dorthin war steinig, doch "Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen" – Das Ergebnis leben wir heute. Live-Stream Festmessen am 14./15. August in Loretto und Eisenstadt

Gründungsbulle "Magna quae" zur Errichtung der Diözese Eisenstadt, die am 15. August 1960 von Papst Johannes XXXIII. erlassen wurde.
 

Eisenstadt – Heftige Auseinandersetzungen, nicht Dialog, prägten das Werden der Apostolischen Administration des Burgenlandes 1922, der Vorgängerin der 1960 errichteten Diözese Eisenstadt. 1921 erfolgte die Angliederung westungarischer Gebiete – das heutige Burgenland – an Österreich. Das machte eine Neuordnung der kirchlichen Verwaltung notwendig. 1924 wurde der hl. Martin zum Landespatron des neuen Bundeslandes bestimmt. Die Abnabelung von den Mutterdiözesen Győr/Raab und Szombathely/Steinamanger geschah schrittweise.

Aufbauarbeiten – Erste Herausforderungen
Am 18. Mai 1922 wurde der damalige Erzbischof von Wien, Friedrich Gustav Kardinal Piffl zusätzlich zum Apostolischen Administrator des Burgenlandes ernannt. Die dringlichsten Aufgaben betrafen die Grundstruktur der kirchlichen Verwaltung, die Klärung der Rechtsverhältnisse des Klerus und die Erhaltung des konfessionellen Schulwesens als öffentliches. Eine zusätzliche Herausforderung war die Überwindung des Priestermangels aufgrund der Heimkehr der örtlichen Pfarrer, Kapläne und Ordensleute in ihre ungarischen Heimatdiözesen.
Unter Erzbischof Theodor Kardinal Innitzer fand die Aufbauarbeit ihre Fortsetzung. Es wurden das Katholische Lehrerseminar sowie das Priester- und das Knabenseminar in Mattersburg errichtet. Schließlich verlegte man die Kirchenverwaltung von Wien nach Eisenstadt. Besondere Förderung erfuhren das katholische Pressewesen sowie die Katholische Aktion.
NS-Herrschaft unterbricht Aufbauwerk
Mit dem Aufstieg des Nationalsozialismus und dem "Anschluss" Österreichs an das Deutsche Reich 1938 kam das kirchliche Aufbauwerk zum Erliegen.
In Eisenstadt zogen die Nationalsozialistischen Parteigenossen mit brennenden Fackeln vom Kalvarienberg durch die Stadt – ein Akt, der 22 Jahre später als "Gegenveranstaltung" und als Zeichen des Lichtes, der Hoffnung und als neuer Wegweiser zur Gründung der Diözese wiederholt werden sollte. Das konfessionelle Schulwesen wurde zerschlagen, und der Sitz der Kirchenverwaltung musste von Eisenstadt zuerst nach Mattersburg und dann nach Bad Sauerbrunn ziehen. Das Burgenland hatte als politische Einheit aufgehört zu bestehen. Nur zur Bezeichnung der Apostolischen Administratur und der evangelischen Superintendentur blieb der Name erhalten.
Erster Burgenländer an der Spitze
Nach Ende des Zweiten Weltkrieges und der Wiedererrichtung der Republik Österreich 1945 (Zweite Republik) entstand auch das Burgenland als Bundesland wieder. Unter Dechant Josef Schoiswohl, dem Nachfolger von Kardinal Innitzer ab 1949, erfolgte die Rückverlegung der kirchlichen Verwaltungsstelle in die Landeshauptstadt.
Als im Jahr 1954 der bisherige Kanzleidirektor Stefan László zum Apostolischen Administrator des Burgenlandes ernannt wird, stand zum ersten Mal ein Burgenländer an der Spitze des Kirchengebietes. Zwei Jahre später wurde er zum Titularbischof geweiht.
Am 15. August 1960 erließ Papst Johannes XXIII. die Gründungsbulle "Magna quae" – wodurch die Diözese Eisenstadt errichtet wurde – und ernannte Bischof Stefan László am 14. Oktober zum ersten Diözesanbischof.


Montag, 10. August 2020

Mariä Aufnahme in den Himmel

Am 15. August feiert die katholische Kirche jährlich die Aufnahme Mariens in den Himmel. Es ist eines der ältesten christlichen Hochfeste. 

Mariä Himmelfahrt oder auch "Aufnahme Marias in den Himmel" zählt zu einem der ältesten christlichen Hochfeste. Gefeiert wird die Himmelfahrt Marias mit "Leib und Seele", so der Wortlaut in dem im Jahre 1950 von Papst Pius XII. verkündeten Dogma.

Wir verkünden, erklären und definieren es als ein von Gott geoffenbartes Dogma, dass die unbefleckte, allzeit jungfräuliche Gottesmutter Maria nach Ablauf ihres irdischen Lebens mit Leib und Seele in die himmlische Herrlichkeit aufgenommen wurde.

Seine Wurzeln liegen in einem Marienfest, das im 5. Jahrhundert von Cyrill von Alexandrien eingeführt und auf den 15. August gelegt wurde. Hierin unterscheidet es sich von Christi Himmelfahrt, das immer exakt 39 Tage nach dem Ostersonntag stattfindet und dem somit, anders als Mariä Himmelfahrt, kein fixes Datum zugeordnet wurde. Eindeutige Beweise für die Himmelfahrt Marias finden sich nicht in der Bibel, doch gibt es Textpassagen, die mit der "Aufnahme Marias in den Himmel" in Verbindung gebracht werden:

Dann erschien ein großes Zeichen am Himmel: eine Frau, mit der Sonne bekleidet; der Mond war unter ihren Füßen und ein Kranz von zwölf Sternen auf ihrem Haupt. (Off 12,1)

Brauchtum in der Kirche


Das Brauchtum verknüpfte diesen Tag mit dem Fest der Kräuterweihe, die insbesondere in ländlichen Regionen einen fixen Termin im Jahreskreis bildet. Wie die Kräuter zu Mariä Himmelfahrt kamen erzählt eine Legende aus dem 13. Jahrhundert, der zu Folge die Jünger Jesu das Grab Mariens öffneten, darin jedoch nicht mehr den Leichnam, sondern nur mehr Blüten und Kräuter vorfanden.

Zur Kräutersegnung werden - je nach Region verschieden – aus 7, 9, 12, 24 oder gar 99 verschiedenen Kräutern gebundene Sträuße gebracht. Typische Kräuter sind z.B. Johanniskraut, Wermut, Beifuß, Schafgarbe, Königskerze, Kamille, Thymian, Baldrian und Eisenkraut. Die gesegneten Sträuße werden dann auf dem Dachboden oder im so genannten "Herrgottswinkel" aufgehängt, wo sie gegen Krankheiten, Gewitter, Blitzschlag und Unheil helfen sollen. Oftmals werden auch zerriebene Blätter kranken Tieren ins Futter gemischt. Kirchengeschichtlich lässt sich dieses bis heute lebendiges Brauchtum bis ins 5. Jahrhundert zurückverfolgen. 

Messfeier im Kurpark zum Patrozinium um 10 Uhr