Freitag, 10. April 2020

Karfreitagsgebet im Livestream


Ein „Zeichen des Zusammenstehens der Christen aller Konfessionen in der aktuellen weltweiten Not der Covid-Pandemie“ setzen die Kirchen heute im Burgenland: Bischof Ägidius Zsifkovics und Superintendent Manfred Koch werden zur Todesstunde Jesu an der Heiligen Stiege in Forchtenstein gemeinsam beten – live zu sehen, hier auf burgenland.ORF.at.

Das Ökumenische Karfreitagsgebet beginnt um 15.00 Uhr mit einer Schweigeminute. Bischof und Superintendent wollen angesichts der Coronavirus-Pandemie ihre Bitten um Erlösung einer vom Leiden geprägten Welt sprechen. Gedacht wird dabei insbesondere aller, die krank wurden, gestorben sind oder ihr Leben einschneidend verändern mussten, sowie auch jener Menschen, die in diesen Zeiten schwerwiegende Entscheidungen treffen müssen, hießt es von der Diözese Eisenstadt.



Karfreitagsgebet im Livestream



Die Heilige Stiege in Forchtenstein
Pfarre Forchtenstein 

Das Ökumenische Karfreitagsgebet beginnt um 15.00 Uhr mit einer Schweigeminute. Bischof und Superintendent wollen angesichts der Coronavirus-Pandemie ihre Bitten um Erlösung einer vom Leiden geprägten Welt sprechen. Gedacht wird dabei insbesondere aller, die krank wurden, gestorben sind oder ihr Leben einschneidend verändern mussten, sowie auch jener Menschen, die in diesen Zeiten schwerwiegende Entscheidungen treffen müssen, hießt es von der Diözese Eisenstadt.

Gedenken an Hinrichtung des Theologen Bonhoeffers

In Erinnerung an den 75. Jahrestag der Hinrichtung des am Widerstand gegen den Nationalsozialismus beteiligten evangelischen Theologen Dietrich Bonhoeffer werden Koch und Zsifkovics auch ein Gebet des großen Vordenkers der Ökumene sprechen. Die Gedichte, Lieder und Texte Bonhoeffers, der am 9. April 1945 im KZ Flossenbürg am Galgen starb, sind heute ein populärer geistlicher Schatz von Christen aller Bekenntnisse und Sprachen.
Die 28-stufige Heilige Stiege in Forchtenstein ist eine Kopie der aus Jerusalem stammenden Scala Santa, die an der Lateran-Basilika in Rom steht. Sie ist neben jener in Salzburg die einzige in Österreich. Ursprünglicher Standort der römischen Scala Santa war das Prätorium in Jerusalem, das auch in der im Zuge der Karfreitagsliturgie verlesenen Johannespassion erwähnt wird. Nach altem Brauch beten die Gläubigen in der Mitte auf den Knien oder am Rande stehend die Stufen hinauf und denken dabei an das Leiden und Sterben Jesu Christi.
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