Dienstag, 28. April 2020

Marienandacht


Mit diesen Worten bat Papst Franziskus die Gottesmutter um Beistand angesichts der Corona-Pandemie



"O Maria,

Du erleuchtest immer unseren Weg
als ein Zeichen der Erlösung und Hoffnung.
Wir vertrauen uns Dir an, Du Gesundheit der Kranken,
die Du am Kreuz an den Schmerzen Jesu teilhattest
und Deinen Glauben bewahrt hast.

Du, Heil des Volkes,
weißt, was wir brauchen.
Und wir sind sicher, dass du dafür sorgen wirst,
dass so wie in Kana in Galiläa
die Freude und das Fest zurückkehren werden
nach der gegenwärtigen Prüfung.
Hilf uns, Mutter der göttlichen Liebe,
dem Willen des Vaters nachzukommen
und das zu tun, was Jesus uns sagt,
der unsere Sorgen
und unser Leid auf sich genommen hat,
um uns durch das Kreuz
zur Freude der Auferstehung zu führen. Amen.

Unter Deinem Schutz suchen wir Zuflucht, Heilige Mutter Gottes.
Verachte nicht die Bitten von uns in diesen Zeiten der Prüfung,
und erlöse uns von aller Gefahr, o glorreiche und gesegnete Jungfrau."
(Papst Franziskus)

Montag, 27. April 2020

Zsifkovics warnt vor "Sprachmasken politischer Quarantäne


27.04.2020
Diözese Eisenstadt / Ägidius J. Zsifkovics / Europabischof / 75 Jahre Ende Zweiter Weltkrieg / Österreich / EU / Wiederaufbau / Solidarität




"Weltkriegs-Gedenken ohne Europa-Gedanken ist ein höflicher, aber musealer Akt" – Nötige Erinnerung an Tragödie Europas in Zeiten des Nationalismus – Wiedererstehung Österreichs 1945 nicht ohne Neuordnung der Welt und Europas begreifbar – 

Appell, rasch wieder auf den gemeinsamen europäischen Weg zu finden

Ganzer Artikel - Link

Kirschenmadonna

Kirschenmadonna -
Kirche Mariä Himmelfahrt -
Bad Sauerbrunn
So genannt, weil das Jesuskind einen Korb mit Kirschen in der Hand hält. Kirschen sind Früchte des Paradieses und stehen auch als Symbol für den Sündenfall. Im Zusammenhang mit dem Jesuskind stehen Kirschen aber für gute Werke. Die Muttergottes im Zentrum dieser Dreiergruppe weist auf das ursprüngliche Marienpatronat der Kirche hin. Das Original St.-Georgs-Kathedrale (Wiener Neustadt) der Statue datiert aus der Mitte des 15. Jahrhunderts. Sie wurde in den 1930er Jahren durch eine Kopie ersetzt und entging so der Zerstörung.
Wr. Neustadt - In den Nischen der Wappenwand stehen die Statuen von drei weiblichen Heiligen:    Links, die Heilige Barabara, in der Mitte die Kirschenmadonna und rechts die Heilige Katharina

Sonntag, 26. April 2020

LIVE - 3. Sonntag in der Osterzeit

                                                                

 Johannes 21,4-7a

Als es schon Morgen wurde, stand Jesus am Ufer. Doch die Jünger wussten nicht, dass es Jesus war. Jesus sagte zu ihnen: Meine Kinder, habt ihr keinen Fisch zu essen? Sie antworteten ihm: Nein. Er aber sagte zu ihnen: Werft das Netz auf der rechten Seite des Bootes aus und ihr werdet etwas finden. Sie warfen das Netz aus und konnten es nicht wieder einholen, so voller Fische war es. Da sagte der Jünger, den Jesus liebte, zu Petrus: Es ist der Herr!

Freitag, 24. April 2020

Impuls



Auf der rechten Seite das Netz auswerfen
Aber was ist die rechte Seite?
Und für wen die rechte Seite?
Wer sagt, was die rechte Seite ist?
Fragen über Fragen, die uns beschäftigen -
Vereine, Parteien, die Kirche ...
Alle stellen sich die gleichen Fragen -
Wie werden die Netze voll?
Was können wir tun?
Wo müssen wir welches Netz auswerfen,
damit wir einen reichen Fang haben?

Doch -
wie fühlst du dich als zappelnder Fisch, gefangen in einem Netz?!
Vielleicht ist es einfach die Botschaft -
Es ist der Herr!
die mich leben lässt in der Sicherheit des Netzes.

Anfragen bez. Gottesdienste ab 15. Mai 2020





Wie den meisten bekannt sein dürfte, wurde gestern bei einer Pressekonferenz von Kardinal Schönborn und der Kultusministerin mitgeteilt, dass ab dem 15. Mai unter bestimmten Voraussetzungen öffentliche Gottesdienste in geschlossenen Räumen wieder möglich sein werden. 

Derzeit werden auf Ebene der Bischofskonferenz konkrete Ausführungsbestimmungen erarbeitet. Sobald hier Näheres bekannt ist, werden diese Bestimmungen für unsere Diözese adaptiert und bekannt gemacht. 

Wenn möglich wird diese Aussendung noch vor dem 1. Mai erfolgen, wenn nicht, spätestens in der Woche vom 4. Mai, sodass noch Zeit für allenfalls notwendige Vorbereitungen bleibt. 


Mit freundlichen Grüßen und den besten Wünschen 

Mag. Gerhard Grosinger, 
Ordinariatskanzler 

Dienstag, 21. April 2020

Weg der Auferstehung Jesu


LINK - zum Weg der Auferstehung Jesu




Montag, 20. April 2020

Teilen mit dem Herzen




in Zeiten wie diesen ...


Das Herzensgebet ist zunächst eine sehr einfache Gebetsmethode oder Gebetstechnik.
Das unablässige, innerliche Herzensgebet ist das ununterbrochene, unaufhörliche Anrufen des göttlichen Namens mit den Lippen, mit dem Geist und mit dem Herzen.
Dabei stellt man sich seine ständige Anwesenheit vor.
Das heißt, ich mache mir seine Anwesenheit in mir und in jedem Menschen bewusst – bei allem was ich tue, zu jeder Zeit, ...
Jesus
Christus

Das Herzensgebet findet in der vollen Form seinen Ausdruck in den Worten –
Herr Jesus Christus, erbarme dich meiner

Man kann auch nur beten –
Jesus Christus

Herr ist die Kurzform der Anrede die Thomas, der Ungläubige, der Zweifler gebraucht als er nicht dabei war, wie Jesus den Jüngern erschienen ist –
Er nannte ihn schließlich „mein Herr und mein Gott“. Das heißt im Denken, Sprechen und Spüren des Wortes Herr, dürfen wir auch alle Zweifel, alle Ungläubigkeit, alle Ratlosigkeit, alle Resignation, … hineinlegen und ein Stück loslassen.
 
Durch den Namen Jesus nehmen wir alles auf, was Jesus uns gelehrt hat, seinen Weg, sein Umgang mit den Menschen, seine Taten und Werke, sein Leiden, seine Freude, seine Dankbarkeit und vor allem sein grenzenloses, bedingungsloses Vertrauen in Gott.
Jesus
Christus

Die dritte Anrede Christus soll die Erlösung, das Heil werden und die Erkenntnis, das wir keine Angst vor dem Tod haben brauchen und der tiefe Wunsch nach Eins sein mit ihm und allen Wesen zum Ausdruck bringen.
Jesus
Christus

Bete beim Einatmen 
Jesus
- im Herzen trage dabei den Gedanken und die Vorstellung, dass Jesus dich begleitet und heilt.
 
Bete beim Ausatmen Christus
- im Herzen trage dabei den Gedanken und die Vorstellung, dass Jesus alle Menschen begleitet und heilt.

Jesus
Christus

Ist der Weg des Herzensgebetes ein Weg den du alleine gehst?
Nein, denn du stehst immer in der Gemeinschaft der Glaubenden und der Liebenden.
Das Herzensgebet bewirkt eine tiefe Vereinigung. So wächst das Herzensgebet auch als Kette des Gebetes in der Verbundenheit rund um den Erdkreis.
Wir sind immer begleitet von der Fürbitte, die uns trägt und mit der wir tragen. Wir legen immer Fürbitte ein für den Weg aller Menschen, die Wandlung aller Menschen, die uns begegnen. Dadurch beten wir immer für andere, genauso wie für uns gebetet wird.
In dieser Gemeinschaft des Vertrauens und der Achtsamkeit liegt die große Bedeutung der Fürbitte für uns alle.

Jesus
Christus

Fürbitte
Wenn du mit dieser Erfahrung nicht bei dir selber stehen bleiben möchtest, denke an jemanden -
vertrau diesen Menschen Gott an -

(Herr) Jesus Christus, erbarme dich seiner!
(Herr) Jesus Christus, erbarme dich ihrer!

Oder du kannst den Namen dieses Menschen mit dem Namen Jesu verbinden -
 
(Herr) Jesus Christus, erbarme dich …!

Im Denken und Mit-Fühlen mit anderen trägt uns das tiefe Vertrauen an Heilung und Erlösung, das Wissen, dass Gott um unsere Sorgen weiß und uns heilen möchte.
 
(Herr) Jesus Christus, erbarme dich unser!

Tiefe Ruhe und Dankbarkeit kann unser Herz erfüllen, wenn wir Gott all das anvertrauen.

Jesus
Christus

Jesus
Christus

Jesus
Christus

© Christine Sgarz

Samstag, 18. April 2020

LIVE - SONNTAG DER OSTERZEIT Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit Weißer Sonntag



Schriftstelle

Johannes 20,19-22
Am Abend dieses ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden bei verschlossenen Türen beisammen waren, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, als sie den Herrn sahen. Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sagte zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist!


Maßnahmen der Bundesregierung  

zur Eindämmung des Coronavirus

Weiterhin bleiben die vom Herrn Diözesanbischof getroffenen Anordnungen vom 13. März 2020 aufrecht.


·      Wie die Regierung betont hat, gibt es bis Ende Juni keine größeren Veranstaltungen.
        Erstkommunionen und Firmungen sind somit auf Herbst   
        oder auf nächstes Jahr zu verschieben.

·      Das gilt auch für kirchliche Trauungen, die bis Ende Juni in der in unserer Diözese üblichen Form nicht möglich sind, ebenso wie für Taufen, außer im Notfall.

·      Es ist weiterhin nicht gestattet, die Krankenkommunion in Privathäuser oder Krankenhäuser zu bringen. Hausbesuche sind außer für Krankensalbung bez. Wegzehrung nicht gestattet.


Wir hoffen, dass das kirchliche Leben langsam wieder in eine neue Normalität geführt werden kann. Sobald hier konkrete Schritte oder Termine bekannt sind, werden wir Euch diese jedenfalls sofort weitergeben.

Freitag, 17. April 2020

Osterbrief

„Friede sei mit euch – Fürchtet euch nicht!“

Bildunterschrift hinzufügen

Osterbrief von Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics 



Herzliche Einladung zum österlichen Rosenkranz mit unseren Bischöfen


Der auferstandene Christus tritt mit seinem Frieden, seinem Schalom, in die Mitte seiner Apostel und Jünger. Sein Erbarmen überwindet Ihre Ängste, öffnet die verschlossenen Türen und sendet sie in der Kraft des Hl. Geistes. Auch in dieser Osteroktav laden unsere Bischöfe uns zum täglichen Gebet des Rosenkranzes über Radio Maria ein:

„Empfangt den Heiligen Geist!“ 



Heute, Freitag um 18.20, beten wir mit Erzbischof Franz Lackner aus Salzburg.

Morgen, Samstag um 18.20, beten wir mit Bischof Josef Marketz aus Kärnten.

Über Radio Maria feiern wir auch das Fest der Barmherzigkeit. An folgenden Momenten von verschiedenen Orten können Sie daran teilnehmen:



Dienstag, 14. April 2020

Emmausgang

Glauben und Feiern



Samstag, 11. April 2020

Die Feier der Osternacht

                                                      LIVE

SSR St.Clemens's broadcast


Liedervorschläge - Osternacht



Osterbotschaft von Pater Jomon


Wunderbar geborgen - Frohe Ostern!



Von guten Mächten wunderbar geborgen
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist bei uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiß an jedem neuen Tag.



(Dietrich Bonhoeffer, 4.2.1906 – 9.4.1945



Samstag ist der Tag der Stille und des Wartens. 
Für manche ist es auch die Zeit 
der Verzweiflung und der Angst. 
Doch in der Stille des Wartens reift die Hoffnung.












Freitag, 10. April 2020

Feier vom Leiden und Sterben Christi - LIVE





Atem-Fürbitten in der Corona-Pandemie

Fürbitten als solidarisches Denken, bei dem die alte Erfahrung des spirituellen Atmens auf die Atemnot unserer Zeit eingeht. Die Sorge füreinander führt uns in den kleinen Kreis – dorthin, wo zwei oder drei... 

Im solidarischen Denken das große Atmen erfahren
Ein Virus hat die Krone an sich gerissen und zieht als Freibeuter um die Welt. Es kann eine neuartige Krankheit auslösen. Bei manchen führt es zu Atemnot. Es ist, als ob darin die atemlose Hast unserer Zeit zum Ausdruck käme. Bei schwerer Erkrankung versagen die Lungen. Daran sterben vor allem ältere Menschen oder solche mit Vorerkrankungen. 
Es zirkulieren vielerlei Anregungen für den Umgang mit dieser Bedrängnis, auch solche spiritueller und religiöser Art. Hier ein Vorschlag für Fürbitten. 
Beten als solidarisches Denken begreifen
Wir begreifen solche Fürbitten als solidarisches Denken, bei dem die alte Erfahrung des spirituellen Atmens auf die Atemnot unserer Zeit eingeht. 
Die Sorge füreinander führt uns in den kleinen Kreis – dorthin, wo zwei oder drei... Es ist ein Kreis des Vertrauens. Da ergänzen sich die Ansagen der Fürbitten wie von selbst.
Das österliche Einatmen erfahren 
Wir antworten auf die Ansagen nicht mit Worten, nicht mit Gesang, sondern mit schweigendem Ausatmen und Einatmen. Wir atmen bewusst aus und warten ab. Der Raum weitet sich von selbst und neuer Atem strömt ein. 
Es ist der klassische Rhythmus von Ausatmen und Einatmen, wie beim melodischen Sprechen von Psalmen im Chor. Es ist eine klassische Übung auf dem spirituellen Weg – und wir nehmen jene, die wir nennen, in den weiten Raum unseres Atmens hinein. 
Atheisten denken solidarisch mit
Auf diesem Weg können wir das große Atmen erfahren, das uns durchweht. Kommt uns da nicht Zukunft als atmende Leere entgegen, als schöpferischer Sog in die Zukunft hinein? 
Diese «Leerheit» lässt uns bewusst auf den Begriff «Gott» verzichten. Denn die «Leerheit» kann auch Fülle bedeuten: «eine Fülle, die schwanger geht mit allen Möglichkeiten» (Willigis Jäger). Atmet Freiheit in uns auf? 
Wir entzünden eine Kerze und holen Atem in der atemlosen Unrast der Welt. Atheisten denken solidarisch mit. 
5. April 2020 / Alois Odermatt
Historiker und Theologe mit Schwerpunkt Liturgiegeschichte (al.odermatt@bluewin.ch)

Einleitung
Wir reden darüber
Angst geht durch die Welt.

Angst vor dem Virus, das Krone trägt und Atem raubt.
Wir denken und atmen uns in dieses Drama hinein.

Wir durchschauen Angst und fassen Mut.
Wir atmen und lauschen.

Erfahren wir ein Atmen? 
Atem-Litanei
1.   Wir denken an Menschen in unserem Umkreis:
·       Eltern und Großeltern
·       Kinder und Enkelkinder 
·       Freunde und Bekannte
2.   Wir denken an Menschen, die krank werden:
·       hier in unserem Land
·       in anderen Ländern
·       auf der Flucht oder in Flüchtlingslagern
3.   Wir denken an Menschen, die sich um Gesunde und Kranke kümmern:
·       Freiwillige Helferinnen und Helfer
·       Frauen und Männer in der Pflege
·       Ärztinnen und Ärzte
4.   Wir denken an Verantwortliche in Öffentlichkeit und Staat:
·       Fachleute der Wissenschaften
·       Medienleute 
·       Behörden, Polizei und Militär 
5.   Wir denken an Kulturschaffende:
·       Künstlerinnen und Künstler
·       Kreative in Musik, Gesang und Sprache 
·       Spirituelle Meisterinnen und Meister 
Abschluss 
Erfahren wir einen Atem?

Das Atmen einer werdenden Welt?
Freiheit atmet auf.

Und wir reden darüber