Donnerstag, 28. Mai 2020

Woran wartest du ?


Ist es bei dir auch schon „5 vor 12“?

Viele Menschen machen sich Gedanken: 
Wenn ich einmal mit der Schule fertig bin, dann habe ich endlich Zeit zu .... 
oder wenn ich einmal weniger Stress habe, dann kann ich endlich ... 
oder wenn ich sportlicher wäre, würde ich .... 
oder wenn ich mehr Geduld hätte, dann wäre es viel leichter ... 
oder wenn ich endlich Geld verdiene, dann bin ich unabhängig und kann endlich ... 
oder wenn ich doch nur besser in der Schule wäre, dann ... 
oder wenn ich doch nur einen anderen Beruf hätte, Filmstar oder Sportler oder sonst etwas wäre, dann ... die Liste ließe sich lange fortsetzen.

Nur wenige nehmen ihre Situation so wie sie ist und versuchen daraus das Beste zu machen. Die anderen verschieben ihre Träume auf den „Sankt Nimmerleinstag“. Doch warum sollte ich nicht gleich damit anfangenJetzt kann ich leben, jetzt kann ich meine Chancen ergreifen – nicht morgen oder in „30 Jahren“.

Der amerikanische Prediger und Bürgerrechtler Martin Luther King sagte einmal: „Wenn Sie dazu berufen sind, Straßen zu kehren, dann kehren Sie sie, wie Michelangelo Bilder malte oder Beethoven Musik komponierte oder Shakespeare dichtete. Kehren Sie die Straße so gut, dass alle im Himmel und auf Erden sagen: „Hier lebt ein großartiger Straßenkehrer, der seine Arbeit gut gemacht hat!“ 
(Martin Luther King, US-amerikanischer Bürgerrechtler)

Jede/r von uns hat Talente, Fähigkeiten und besondere Stärken. Nur gilt es sie zu entdecken. Dann kann ich mich auch verwirklichen in dem was ich tue, in dem was ich bin.

Worin bist du großartig?

Was hindert dich daran, jetzt dein Leben zu genießen? 

Wer kannst du jetzt sein, was kannst du jetzt tun?

Dienstag, 26. Mai 2020

Kirchenbau im Burgenland

Anlässlich des 60-Jahr-Jubiläums der Diözese Eisenstadt führt ein neues Buch durch die Geschichte des Kirchenbaus im Burgenland. 
102 Gotteshäuser der römisch-katholischen sowie der evangelischen Kirche A.B. werden dabei beleuchtet.


Die Werkschau beschäftigt sich mit Kirchenneubauten und Kirchenerweiterungen im Burgenland während des Zeitraums von 1921 bis heute. Der Eisenstädter Autor Helmut Prinke geht dabei der Frage nach, wie sich der Kirchenbau in den vergangenen fast 100 Jahren verändert hat, betrachtet für die Entwicklung ausschlaggebende Faktoren und zeigt in Wort und Bild den aktuellen Bestand. Dass es beim Erleben des Werkes um weit mehr geht als um eine Ansammlung von Daten und Fakten beschreibt Bischof Ägidius J. Zsifkovics in seinem Vorwort. „Ich empfinde eine ungeheure Leselust an dieser Darstellung, weil ich auf der Ebene des historischen Bewusstseins so ungemein viel lernen kann und sich diese Lernerfahrung zugleich mit ganz persönlichen Erinnerungen in unseren Gottes-Häusern verweben.“ Mehr als 380 Farbfotografien illustrieren die Vielfalt sakraler Architektur und verschmelzen dabei ein Stück Kirchengeschichte mit lebendigen Erinnerungen. 
Kirchenbau im Burgenland – 1921 bis 2016. Helmut Prinke,
Herausgeber: Amt der Burgenländischen Landesregierung – Abteilung 7,
410 Seiten, € 25,-; ISBN: 978-3-85405-237-1

Freitag, 22. Mai 2020

Kirchenrenovierung in Bad Sauerbrunn


am Sonntag, den 13. September, feiern wir heuer das                            60-Jahr-Jubiläum der Pfarre und das 50-jähige Bestehen unserer katholischen Kirche Mariä Himmelfahrt in Bad Sauerbrunn. Aus diesem Anlass soll die längst notwendig gewordene Sanierung des Kirchengebäudes erfolgen.
Als erste und dringlichste Maßnahme wurde noch
im Herbst das teilweise undichte Dach neu eingedeckt. Nun soll ab Anfang Mai mit den Renovierungsarbeiten im Innenraum begonnen werden.
Nach umfassender Analyse und in Abstimmung mit der Diözese und den mit der Sanierung beauftragten Architekten kam man gemeinsam zum Entschluss, das Kirchengebäude nach den                ursprünglichen Ideen des bereits verstorbenen Architekten Josef Patzelt, welcher unsere Kirche geplant und umgesetzt hat,                fertigzustellen. 
Folgende Arbeiten sind geplant: • Die Erneuerung des gesamten Bodenbelages, um der Kirche eine ruhigere und gleichzeitig hellere Atmosphäre zu verleihen. Die Holzpodeste sollen rückgebaut werden und wenn ausreichend Mittel zur Verfügung stehen, wollen wir den Boden im Bereich der Sitzbänke mit einer punktuellen elektrischen Bodenheizung ausstatten. 
• Rückbau der Wand hinter dem Altarbereich in den ursprünglichen Zustand. Die fehlenden Fenster sollen künstlerisch, aber dezent gestaltet werden. 
• Der Eingangsbereich soll erneuert und mit echten Glasfenstern ausgestattet werden. 
• Der Altar wird komplett saniert und erhält eine Grundreinigung. 
Die Beschallung und Belichtung sollen dem heutigen Stand der Technik entsprechend erneuert werden. Unter anderem soll durch eine moderne Beleuchtung mit dezenten Lichtkörpern eine angenehme Stimmung für jeden Anlass geschaffen werden.

• Sollte noch ausreichend Geld für den Außenbereich übrig sein, dann wollen wir den Pfarrgarten und den Kirchenvorplatz harmonisch miteinander verbinden.
Bisher wurden vom Landeshauptmann, der Diözese und der Gemeinde Bad Sauerbrunn Förderungen zugesagt. Gemeinsam mit den Reserven der Pfarre, den bereits erhaltenen Spenden und den Spenden, um die wir alle in unserer Ortsgemeinschaft bitten, hoffen wir, die Kosten für die Generalsanierung aufbringen zu können. 
Die geplanten Kosten liegen bei ca. 400.000 Euro. Wir werden mit den notwendigsten Arbeiten beginnen und je nachdem, wieviel Geld wir sammeln können, so viel wie möglich von den geplanten Maßnahmen umsetzen. 


Spendenkonto für die Kirchenrenovierung: 
IBAN AT 86 3300 0010 0180 3618 
Vergelt ́s Gott! 

Flamme der Treue und Verwandlung


Die „ent-flammenden Zusagen Gottes“ bringen uns Hoffnung für unser Leben und unsere Zukunft. Sie beleben uns und bauen uns auf und machen das Antlitz der Erde und der Kirche neu.
Wir können jeden Tag eine „Flamme der Hoffnung“ entzünden, die eine Manifestation des Glaubens an eine friedvolle Zukunft für alle Menschen auf dieser Erde ist.
Die neun Tage sind ein Prozess, in dem wir uns neu orientieren und uns an Gott ausrichten. Das Beten eröffnet uns erfrischende Gedanken, stärkende Zusagen und ermutigende Aussichten.
Diese Flammen leuchten immer heller durch das Gebet und den tiefen Wunsch nach einer sicheren und lebenswerten Zukunft, für uns und für unsere Kinder, in unseren Herzen.
Gottes ent-flammende Zusagen der Treue und Verwandlung, der Stärke und Begeisterung, der Verbundenheit und Gemeinschaft, des Glaubens und Segnens, der Offenbarung und Verantwortung, der Einheit und Vielfalt, der Liebe und Hingabe ... sind uns dabei hoffnungsvolle Wegbegleiter und Wegweiser in die Zukunft.


Die „ent-flammenden Zusagen Gottes“ bringen uns Hoffnung für unser Leben und unsere Zukunft. Sie beleben uns und bauen uns auf und machen das Antlitz der Erde und der Kirche neu.
Wir können jeden Tag eine „Flamme der Hoffnung“ entzünden, die eine Manifestation des Glaubens an eine friedvolle Zukunft für alle Menschen auf dieser Erde ist.
Die neun Tage sind ein Prozess, in dem wir uns neu orientieren und uns an Gott ausrichten. Das Beten eröffnet uns erfrischende Gedanken, stärkende Zusagen und ermutigende Aussichten.
Diese Flammen leuchten immer heller durch das Gebet und den tiefen Wunsch nach einer sicheren und lebenswerten Zukunft, für uns und für unsere Kinder, in unseren Herzen.
Gottes ent-flammende Zusagen der Treue und Verwandlung, der Stärke und Begeisterung, der Verbundenheit und Gemeinschaft, des Glaubens und Segnens, der Offenbarung und Verantwortung, der Einheit und Vielfalt, der Liebe und Hingabe ... sind uns dabei hoffnungsvolle Wegbegleiter und Wegweiser in die Zukunft.

Marienandacht




Maria ist eine faszinierende Frau. Verschiedene Feste, die wir im Laufe des Jahres feiern, schaffen unterschiedliche Zugänge zu dieser Person und zeigen ihre Bedeutung in der Frömmigkeit auf. Ihr Vertrauen auf Gottes Anruf macht sie zu einer Fürsprecherin und „Mutter aller Glaubenden“.

In Maria begegnen wir einer bodenständigen Frau, die ein klares Ja zu Gottes Willen ausgesprochen hat. Maria zeichnet Hingabe, Treue, Vertrauen und Hilfsbereitschaft aus. Diese Haltung lässt sich mit Demut („humilitas“) beschreiben, was zusammenhängt mit „humus“, Erdboden, mit dem, was ganz unten ist. Als „Frau aus dem Volk“ erscheint Maria populär und bietet eine Vielzahl von Berührungspunkten an: als Tochter, Mutter, Schwester, Arbeiterin, Fürsprecherin und Wegweiserin. Das Bild der Knotenlöserin wird uns in dieser Maiandacht begleiten.

Mittwoch, 20. Mai 2020

Gedanken zum 7. Ostersonntag - Im Gebet verbunden


Zum Download 
Schriftstelle
Apostelgeschichte 1, 13-14
Als sie in die Stadt kamen, gingen sie in das Obergemach hinauf, wo sie nun ständig blieben: Petrus und Johannes, Jakobus und Andreas, Philippus und Thomas, Bartholomäus und Mattäus, Jakobus, der Sohn des Alphäus, und Simon, der Zelot, sowie Judas, der Sohn des Jakobus. Sie alle verharrten dort einmütg im Gebet, zusammen mit den Frauen und Maria, der Mutter Jesu, und seinen Brüdern

Impuls

Im Gebet verbunden -
verbunden mit Gott auf meine ganz persönliche Weise,
in meiner ganz persönlichen Beziehung zum „DU“
verbunden mit den Menschen in der Kirche,
in unserer Diözese, in meiner Gemeinde,
meiner Familie, meinen Freunden, ...

An mir vertrauten Orten und in vertrauter Weise,
an neuen Orten und auf neue Weise,
alles hat seinen Platz, alles hat seine Zeit ...

das innere Gebet und
das äußere Gebet
vertrauend
im Gebet verbunden

 

Segen

Verbindender Gott,
du legst über uns alle deinen Segen.
Im gemeinsamen und im persönlichen Gebet
stärkst du uns auf unserem Weg, damit auch wir Segen sind -
+ Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Amen.

Lebens - Impuls - Sinn finden



„Das macht doch alles keinen Sinn mehr!“ ...

Wir alle kennen diesen Ausspruch ... viele von uns haben ihn auch schon öfters benutzt. Doch ist es wirklich so? Wenn einmal nicht alles nach Plan verläuft, wenn vieles mühsam ist und wir nicht den Sinn in unserem Leben finden können, heißt das wirklich, dass alles keinen Sinn macht, nur weil wir es gerade so sehen?

Jesus selbst bietet an, dass man als Sinnsuchender im Leben zu ihm kommen darf: 

Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid! Ich will euch erquicken. Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; und ihr werdet Ruhe finden für eure Seele. Denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht.(Mit 11,28-30)


Diese Ruhe für unser Herz, für unsere Seele, nach der suchen wir alle – früher oder später. Jesus kann uns diese Ruhe schenken. Und das Gute dabei: Es kostet nichts – denn: es ist ein Geschenk! 

Er, der selbst das Leben ist (vgl. Joh 14,6) schenkt uns dieses Leben, Leben in Fülle (Joh 10,10) und damit auch den Sinn für unser Leben.

Was ist dein Ziel im Leben, was ist dein Sinn im Leben?

Dienstag, 19. Mai 2020

Lebens - Impuls - Neu entdeckte Freude





Hast du deine Freude wieder entdeckt? ...

Immer wieder erleben wir alle Zeiten, in denen vieles schwer fällt und man sich zunächst nicht freuen kann. Krankheiten, Trauer und andere Lebensumstände schaffen es manchmal, die eigene Freude zu rauben. Auch in dieser Zeit der Corona-Pandemie fällt es vielen Menschen nicht leicht, freudig durchs Leben zu gehen. 

Quarantäne, Ausgangsbeschränkungen, Zukunftsängste und vieles mehr haben nicht wenigen von uns seit Beginn der Krise zugesetzt.

Doch jede Krise im Leben, auch diese Corona-Krise kann uns dazu dienen, die wesentlichen Dinge im Leben wieder mehr schätzen zu lernen, ein Spaziergang in der Natur, die Aussicht genießen, sich selbst neu spüren, ein wenig die eigene Seele baumeln zu lassen oder mit Freunde bzw. Freundinnen über die diversen Medien neu Kontakt aufzunehmen verhilft oft dazu, die scheinbar verloren gegangene Freude neu zu entdecken und intensiver zu erleben.
Das Leben eröffnet in diesen Situationen neue Perspektivenneue Möglichkeiten der Freude und auch der Lebenslust. Ich entdecke plötzlich, wie viel reichhaltiger und vielfältiger das Leben ist. So gesehen kann ich die Augen für das öffnen, was das Leben für mich konkret bereithält, in seinem ganzen Reichtum. 
So eröffnet auch jede Krise – egal in welcher Form sie „daherkommt“ 
– Möglichkeiten, das Leben noch viel tiefer und reicher zu erfahren und diese Erfahrungen mit anderen Menschen zu teilen und damit Freude zu verbreiten. Denn: 

Geteilte Freude ist doppelte Freude!

„Freut euch im Herrn zu jeder Zeit! Noch einmal sage ich: Freut euch!“ (Phil 4,4)


„Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alles zum Guten gereicht“ (Röm 8,28a)

Was möchtest du konkret in dieser Zeit tiefer und reichhaltiger erleben? Wie und wo kannst du deine Freude aufs Neue entdecken?
Wie kannst du diese Freude weitergeben?

Freitag, 15. Mai 2020

Information der Pfarre Bad Sauerbrunn


Information der Pfarre Bad Sauerbrunn

Maßnahmen und Vorschriften
zur Corona-Pandemie der Diözese Eisenstadt

Ab 15. Mai 2020 dürfen wieder Gottesdienste
in unseren Kirchen stattfinden!

Am Sonntag den 17. Mai findet in unserer Pfarre um
10 Uhr die erste Hl. Messe im Kurpark (wegen Kirchenrenovierung) statt!    
                                              
Ein Desinfektionsmittel steht zur Verfügung.

Gläubige dürfen nur mit Mund-Nasen-Schutz
(Kinder unter 6 Jahre ohne) kommen!

Während der Hl. Messe muss der mitgebrachte Mundschutz getragen werden!

Bitte 2 Meter Abstand halten!

Die Pfarrgemeinderäte und Mesner sind Ihnen
gerne behilflich!


Wir freuen uns auf ein gemeinsames Gebet!

Pater Kuruvila, Pater Jomon, Pater Jakob

Lebens - Impuls - Überwinden




„Aber in diesem allen sind wir mehr als Überwinder durch den, der uns geliebt hat.“ (Röm 8,37)

Wir alle kennen schwere Zeiten. Zeiten in denen uns das Wasser sinnbildlich bis zum Hals steht. In denen wir nicht mehr weiterwissen, scheinbar nicht mehr weiterkönnen, wo alle Türen des Lebens verschlossen wirken, wir uns allein gelassen und verzweifelt fühlen. Doch diese Zeiten gehen vorbei – 
IMMER!

Wenn ich schwierige Zeiten durchmache, werde ich dennoch 
als Sieger daraus hervorgehen. Dabei brauchen wir keine Angst haben und uns keine Sorgen machen. Denn: 

Gott ist auf unserer Seite und uns dienen alle Dinge zum Besten
(vgl. Röm 8,28)!

Wir werden 
mehr als Überwinder sein. Wir fühlen uns dabei womöglich wie David, der dem Riesen Goliath nur mit einer einfachen Steinschleuder gegenübersteht, aber wir haben Gottes Zusage, dass er uns beisteht und dass wir an seiner Seite siegen.

Und wenn alles zu viel wird, dürfen wir sagen und in unserem tiefsten Inneren wissen: „Gott liebt mich und ich bin mehr als nur ein Überwinder!“
 Jesus gibt uns dafür die Zusage:


„Seht, ich bin mit euch alle Tage bis zum Ende der Welt!“
(Mt 28,20b)

„Der Herr kämpft für euch, ihr aber könnt ruhig abwarten!“
(Ex 14,14)

Wir können uns sicher sein: „Gott ist treu; er wird nicht zulassen, dass ihr über eure Kraft hinaus versucht werdet. Er wird euch mit der Versuchung auch einen Ausweg schaffen, sodass ihr sie bestehen könnt.“ 
(1 Kor 10,13b) 

Denn: 
Selbst unsere schlimmsten Zeiten sind nicht so schlimm, dass Gottes Gnade uns nicht erreichen könnte.
(Jerry Bridge)

Bist du bereit zu siegen und zu überwinden?



Bist du dankbar und froh, als Sieger aus deinen Schwierigkeiten hervorzugehen?

Donnerstag, 14. Mai 2020

Der Umbau beginnt

Fotoalbum

Lebens - Impuls - Loslassen






    1. Wofür lebst du? 
      Was liebst du? Auf der anderen Seite: 
      Was willst du ändern? 
      Was bedrückt dich? 
      Was willst du loswerden?

    Viele Sorgen drücken immer wieder auf unser Gemüt, ziehen uns herunter, machen das Herz schwer, nehmen uns die Luft zu atmen. Sorgen gehören zu den Dingen, die man gerne von einer Sekunde auf die andere loslassen möchte, um endlich frei sein zu können. Oft sorgt man sich um Etwas. Dies ist grundsätzlich positiv, denn dann ist man „sorgsam“. Dabei kann man es aber – wie so oft im Leben – schnell übertreiben: die Gedanken kreisen endlos um unsere Sorgen und werden nicht losgelassen. Es gilt die Sorgen loszulassen, um endlich vorwärts zu kommen.

    Der Apostel Petrus rät dazu: „Überlasst all eure Sorgen 
    (ein für alle Mal) Gott, denn er sorgt sich um alles, was euch betrifft!“ (vgl. 1 Petr 5,7) Petrus fordert uns dabei auf, endlich loszulassen und dabei Gott Gott sein zu lassen. Er, der an unserer Seite ist und für uns sorgt.

    Denn in Wahrheit sind es nicht unsere Lebensumstände, die uns unglücklich machen 

Dienstag, 12. Mai 2020

Pflanzensegnung - Wir segnen heute unsere Pflanzen.

Voller Segen wachsen und blühen

Segnen heißt, gut über jemanden oder etwas denken und sprechen, ihm etwas Gutes wünschen.

Gott hat alles gut, ja sogar sehr gut erschaffen, er hält seine Schöpfung in der Hand und will sie zum vollen Leben führen. Wir dürfen dabei seine Partnerinnen / Partner sein.





Am Beginn der Bibel, in der Schöpfungserzählung, lesen wir

„Dann sprach Gott: Siehe, ich gebe euch alles Gewächs, das Samen bildet auf der ganzen Erde, und alle Bäume, die Früchte tragen mit Samen darin. Euch sollen sie zur Nahrung dienen. Allen Tieren der Erde, allen Vögeln des Himmels und allem, was auf der Erde kriecht, das Lebensatem in sich hat, gebe ich alles grüne Gewächs zur Nahrung. Und so geschah es. Gott sah alles an, was er gemacht hatte: Und siehe, es war sehr gut.“
(Gen 1,29-31)
 
Gepriesen bist du, Herr, unser Gott, Schöpfer der Welt!
Wir loben dich! Wir preisen dich!
Alles, was du geschaffen hast, ist gut.
Wir loben dich! Wir preisen dich!
Du hast uns Menschen deine Schöpfung anvertraut.
Wir loben dich! Wir preisen dich!


Segen

Guter Gott, wir haben hier in unseren/unserem Balkonkistchen/Töpfen/Garten Pflanzen angebaut.
Sie sind schön anzuschauen (und sollen gut schmeckende Früchte bringen).
Es ist schön, ihnen beim Wachsen zuzuschauen.
Wir wollen sie gut pflegen.
So, wie du mit Liebe auf alle deine Geschöpfe schaust, wollen wir für sie da sein.
Wir bitten dich,
segne du ihr Wachstum und schenke günstiges Wetter, damit sie gut gedeihen können.
Wir bitten dich auch für alle Menschen,
die in der Landwirtschaft arbeiten und unser aller Essen produzieren -
dass sie mit deiner Schöpfung behutsam zusammenwirken
und ihr Bemühen reichliche Frucht trägt.

Jede und jeder von uns ist von Gott gesegnet und soll seinen Segen auch weitergeben.
Das geschieht auch, wenn man sich um etwas oder jemanden kümmert.

Segen ist für das Leben so wichtig wie Wasser.
Als Zeichen für den Segen und dass wir gut für unsere Pflanzen sorgen wollen,
gießen wir jetzt alle ein bisschen Wasser in die Erde.

Guter Gott,
du hast die Erde wunderschön gemacht und sie mit vielen verschiedenen Pflanzen geschmückt.
Dafür danken wir dir!
Segne unsere Pflanzen hier, die wir angebaut haben,
und segne uns und unsere Gemeinschaft.
+ Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Amen.



Sonntag, 10. Mai 2020

Lebens - Impuls - Berufung

Was willst du „werden“? Wozu bist du berufen?
Einmal fragte eine Lehrerin in der Schule die Kinder, was sie denn einmal werden wollten. Daraufhin antwortete ein Schüler: Polizist! Eine andere Schülerin: „Ärztin!“, wieder ein anderer: „Filmstar!“ und es ging so weiter. Ein Schüler antworte jedoch darauf: Glücklich!“. Daraufhin antwortete die Lehrerin: „Ich glaube, du hast die Frage nicht richtig verstanden!“ 
– darauf antwortete der Schüler: „Ich glaube, Sie haben das Leben nicht richtig verstanden!“

Geht es im Leben darum berühmt und beliebt zu werden? Geht es darum ein bekannter Film- star, ein großer Arzt oder ein berühmter und erfolgreicher Politiker zu werden? Oder geht es nicht viel mehr darum ein „großartiger Mensch“ zu werdender die Augen offen hält für andere, und das Leben anderer bereichert und verschönert 
– unabhängig von Beruf. Beruf kommt eigentlich von Berufung und ist mehr als ein Job, mehr als Arbeit.
  • -  Wozu fühlst du dich berufen?

  • -  Wer willst du sein?

    „... wie ihr auch berufen seid zu einer Hoffnung in eurer Berufung ...“ (Eph 4,4)

5. Sonntag der Osterzeit - LIVE aus der Pfarre Krensdorf

LIVE-SSR St. Klemens


Schriftstelle

1 Petrus 2,4-5.9
Kommt zum Herrn, dem lebendigen Stein, der von den Menschen verworfen, aber von Gott auserwählt und geehrt worden ist! Lasst euch als lebendige Steine zu einem geistigen Haus aufbauen, zu einer heiligen Priesterschaft, um durch Jesus Christus geistige Opfer darzubringen, die Gott gefallen! Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, eine königliche Priesterschaft, ein heiliger Stamm, ein Volk, das sein besonderes Eigentum wurde, damit ihr die großen Taten dessen verkündet, der euch aus der Finsternis in sein wunderbares Licht gerufen hat.


 
Lebendiger Stein ?!
Wie soll das gehen?
Was soll das sein?

lebendig und fest -
das ist es, wozu du auserwählt wurdest
schützend und sicher -
das ist es, was dich zu einem König, Priester und Propheten macht
aufbauend und stark -
das ist es, was du verkünden kannst
besonders und einzigartig -
das ist es, was dich geistig stärkt

Du bist gerufen
in sein wunderbares Licht!

Freitag, 8. Mai 2020

Lebens - Impuls - Wahre Freude

„Freuet euch im Herrn jederzeit! Noch einmal sage ich: Freut euch“
 (Phil 4,4)




  1. ... „Freuet euch .... jederzeit“ 

    schreibt Paulus in seinem Brief an die Philipper. ... „
    jederzeit ... meint er das wirklich so? 
    Meint er das wirklich ernst? Natürlich gibt es Momente der Freude, aber auch immer wieder der Trauer. Das wissen wir alle. 
    Paulus betont aber: jederzeit!“.
    Er wiederholt es sogar schriftlich: „Noch einmal sage ich: Freut euch!“ Es muss daher von Bedeutung sein, wenn etwas wiederholt wird.
    Paulus hat selbst viel durchgemacht, er wurde oft geschlagen, gefoltert, in den Kerker 
    geworfen, gesteinigt, hat Schiffbruch erlitten u.v.m. 

    – obwohl er nichts verbrochen hat, sondern nur die frohe Botschaft verkündigt hat. 
    Er hätte genug Gründe gehabt, verärgert oder traurig zu sein, genug Gründe alles hinzuschmeißen. Dennoch fordert er uns auf uns jederzeit zu freuen. Also auch in Zeiten, in denen nicht alles rund läuft, in Zeiten, in denen uns 
    - sinnbildlich gesprochen 

    - ein Hindernis nach dem anderen in den Weg gelegt wird.
    Augenscheinlich dürfte es für ihn eine Freude geben, die unabhängig von seinen äußeren Umständen besteht. 
    Er hat gewusst, egal was ihm zustößt, egal was mit ihm geschieht, eines kann ihm niemand nehmen: Seine freie Sicht auf die Dinge. Seine Perspektive war immer auf das endgültige Ziel fokussiert. Er wusste immer: Er kann nicht tiefer fallen als in die Arme Gottes.

So schreibt er auch: „Denn für mich ist Christus das Leben und Sterben Gewinn“ 
(vgl. Phil 1,21). 

Das hört sich für viele von uns heutzutage sehr ungewöhnlich, fast schon grotesk an.
Doch er hat das wahre Leben erfahren dürfen, er ist dem wahren Leben selbst begegnet: dem auferstandenen Jesus. Und durch diese Begegnung mit dem wahren Leben wurde ihm klar, dass es den „Tod“ 

– so wie ihn manche verstehen: 
Man lebt und dann ist es „halt aus“, man ist dann einfach „tot“ 

– so gesehen nicht gibt, bzw. nie von Dauer ist. So weiß er zu jeder Zeit, dass er von Gott getragen ist, er weiß wohin er unterwegs ist 

– egal was ihm zustößt. Und das bereitet eine Freiheit von den äußeren Umständen, es bereitet wahrhaft Freude.
  • -  Was gibt dir Freude, dauerhafte Freude?

  • -  Was trägt dich im Leben?

  • -  Worauf steuerst du zu?

    „Dies habe ich euch gesagt, damit meine Freude in euch ist und damit eure Freude vollkommen wird.
     (Joh 15,11)

Donnerstag, 7. Mai 2020

Lebens - Impuls - Zuversicht statt Verzweiflung

    1. „Werft alle Sorgen auf ihn, denn er kümmert sich um euch!“ 
      (1 Petr 5,7) 


      „Es ist zum Verzweifeln...!“ 

      Oder doch nicht?
      „Wenn uns Verzweiflung überkommt, liegt das gewöhnlich daran, dass wir zu viel an die Ver- gangenheit und an die Zukunft denken!“
       (Therese v. Lisieux)

      Deshalb sollten wir so weit wie möglich im Augenblick sein, 
      JETZT lebe ich, JETZT kann ich handeln
      nicht irgendwann in der Zukunft oder in der Vergangenheit, das JETZT ist die einzige Möglichkeit zu leben und zu wirken. Alles was JETZT ist, hat mich zu kümmern und nicht was morgen sein könnte oder gestern war. 

      JETZT lebe ich und lebe vor Gott und bin von ihm immer JETZT geliebt und zu jeder Zeit getragen – egal was war oder sein wird.

      Leo Tolstoi sagte dazu: „Die wichtigste Stunde ist immer die Gegenwart, der bedeutendste Mensch ist immer der, der dir gerade gegenübersteht und das notwendige Wohl ist immer die Liebe.“
    • -  Wann bist du verzweifelt?

    • -  Was gibt dir Zuversicht und Hoffnung in schwierigen Zeiten?

    • -  Was kannst du dazu beitragen immer im JETZT zu leben?

      „Er allein ist mein Fels und meine Rettung, meine Burg, ich werde nicht wanken“ 
      (Ps 62,7)