Donnerstag, 31. Dezember 2020

 Liebe Schwestern und Brüder,

es tut uns leid euch informieren zu müssen, dass der Live-Stream nicht funktioniert. Das Programm das wir immer verwendet haben, lässt sich nicht mehr streamen. Sollte es in den nächsten Tagen wieder funktionieren, werden wir euch rechtzeitig informieren. Bitte um euer Verständnis.

Wir wünschen euch ein gutes und gesundes neues 

Jahr 2021.



Liebe Schwestern und Brüder,

wie beim zweiten Lockdown möchten wir die Gottesdienste wieder Live übertragen. 

Heute 31. Dez um 18.00 Uhr.

Morgen 1. Jänner um 10.00 Uhr

Sonntag 3. Jänner um 9.00 Uhr

6. Jänner um 9.00 Uhr.

Wir werden rechtzeitig den Link schicken. Wir hoffen dass es gelingt. 

Heute ist der letzte Tag des Jahres. Obwohl in diesem Jahr 2020 nicht alles so in Ordnung war, möchten wir trotzdem Gott Danke sagen für seine Begleitung in dieser schwierigen Zeit und wir gehen hoffnungsvoll und zuversichtlich in das neue Jahr 2021 dass es alles besser wird. Gott möge uns auf unseren Lebensweg begleiten.


Pater Jacob - Pater Kuruvila - Pater Jomon



Montag, 28. Dezember 2020

Liebes Pfarrgemeindemitglied! Liebe Bad Sauerbrunnerin, lieber Bad Sauerbrunner!

 

…und erstes kommt es anders und zweitens als man denkt…

Dieser Spruch trifft uns im Jahre 2021 auch voll im Rahmen der Sternsingeraktion. Seit September arbeiten wir intensiv wie alle Jahre an der Vorbereitung der Sternsingeraktion 2021, die unter dem Motto „Sternsingen. Fair Wandelt“ steht. Aber je näher der Termin für die Durchführung rückte, desto mehr gab es Anzeichen dafür, dass 2021 nicht alles so ist wie alle Jahre.

2021 zwingt uns diese Coronapandemie dazu, die Sternsingeraktion anders als gewohnt abzuwickeln. Nach Rücksprache mit unserem Herrn Pfarrer Kuruvila und in Abstimmung mit anderen Pfarren haben wir uns entschlossen, unsere Sternsingerkinder nicht von Haus zu Haus gehen zu lassen, um die Botschaft von der Geburt unseres Herrn Jesus Christus in die Welt hinauszutragen. Die Gesundheit unserer Kinder, unserer Begleiter und unserer Ortsbevölkerung gilt es zu schützen und so tragen auch wir unseren Teil dazu bei und verringern die sozialen Kontakte dadurch, dass wir die frohe Botschaft nicht persönlich sondern heuer über den Postweg in Ihr Haus bringen.

Die Armut auf der Welt lässt sich jedoch von einem Virus nicht stoppen. Viele Menschen in der Welt benötigen heute in dieser für alle nie dagewesen Zeit mehr denn je unsere finanzielle Unterstützung. Stellvertretend für alle armen Menschen in der Welt beleuchtet die Sternsingeraktion heuer das Elend im Süden Indiens und will mit gezielten Maßnahmen helfend vor Ort eingreifen.

Sie finden beiliegend einen Zahlschein. Bitte unterstützen Sie genau 2021 diese Aktion durch einen finanziellen Beitrag und helfen Sie bitte mit, das Elend in der Welt ein wenig zu mildern. Den ebenfalls beiliegenden und von unserem Herrn Pfarrer gesegneten Haussegen 20+C+M+B+21 bitten wir heuer selbst auf Ihre Türe zu kleben und so ein sichtbares Zeichen für diese Aktion zu setzen. 

Wir wünschen Ihnen und Ihren Lieben auf diesem ungewöhnlichen Weg für 2021 alles Gute. Bleiben Sie gesund und beten Sie bitte auch im Stillen für eine bessere Welt und ein baldiges Ende dieser Pandemie. 

Pfarre Bad Sauerbrunn

Pater Kuruvila




Weihnachtsbräuche und Traditionen aus der ganzen Welt

 MEXIKO

In Mexiko beginnt die Weihnachtszeit bereits am 16. Dezember mit den sogenannten «Posadas» 


an diesen neun Abenden wird die Schwangerschaft von Maria und die Herbergssuche mit Josef zelebriert. Bei diesen Feiern wird traditionell eine «Pinata» aufgestellt, eine Figur aus Pappmaché, die mit allerhand Leckereien gefüllt ist. Anschliessend darf jedes Kind der Reihe nach mit verbundenen Augen mit einem Stock diese Figur schlagen. Wenn diese dann zerbricht, stürmen sich die Kinder lautstark auf die Süssigkeiten.

Diese uralte Tradition ist ursprünglich noch auf die Maya zurückzuführen. Zum Ende des Kalenderjahres brachten die Ureinwohner den Göttern zu Ehren einige Kostbarkeiten als Opfergaben dar – häufig Kakaobohnen. Diese waren in einem mit Federn geschmückten Tongefäss versteckt, welches zur rechten Zeit von einer Person mit verbundenen Augen zerschmettert wurde.


 

Tschechien

 

Eine besonders skurrile Tradition gibt es in Tschechien. Die traditionelle Speise zu Heiligabend ist dort ein Weihnachtskarpfen mit Kartoffelsalat. So weit so gut, doch das Kuriose: Der Karpfen wird lebend gekauft und bevor er zur Zubereitung im Backrohr landet in der heimischen Badewanne von der ganzen Familie liebevoll umsorgt und genährt.



 

Dieser Brauch ist auf die christliche Tradition zurückzuführen, dass der Advent als Fastenzeit gilt, in der nur Fisch gegessen werden darf. Dass der Fisch in der Badewanne «gehalten» wird, hat einen praktischen Grund: Dadurch wird der schlammige Geschmack beseitigt, der entsteht, wenn der Karpfen Nahrung aus einem Teich aufnimmt.

Häufig bewahren abergläubische Bewohner auch eine Schuppe des Weihnachtskarpfens in der Geldbörse. Das bringt Glück, verhilft zu Wohlstand und dazu, dass im nächsten Jahr die Geldbörse niemals leer wird. Das ist ganz sicher, denn zumindest die Karpfenschuppe ist immer enthalten.


Donnerstag, 24. Dezember 2020

 


Licht in die Dunkelheit

Ich trage ein Licht in die Dunkelheit

Ich trage ein Licht in die Dunkelheit
und bring dir das Licht des Herrn.
Dies Licht scheint in dein Herz hinein,
so ist die Liebe nicht fern.

Dies Licht, es kündet von Gott dem Herrn,
es spricht von Bethlehem.
Es trägt sein Licht in dein Haus hinein
und gibt deinem Leben Sinn.

Dies Licht, es kündet den Frieden der Welt,
es leuchtet wo Kummer und Not,
es scheint für die Ärmsten, es redet von Gott,
der uns seine Liebe bot.

Er hält seine Arme ausgestreckt,
möcht mit seinem Licht dich umhüllen,
drum trage sein Licht in die Finsternis,
such auch du manchen Kummer zu stillen.


Wir wünschen allen von ganzem Herzen die Gnade und den Frieden des menschgewordenen Gottes und Gottes Schutz und Segen für das Jahr 2021

Pater Jacob – Pater Kuruvila – Pater Jomon




Sonntag, 20. Dezember 2020

Mittwoch, 16. Dezember 2020



Unsere Kirche erstrahlt im neuen Licht!

Nach 2-jähriger Planung und 1-jähriger Bauzeit

wurde unsere Kirche zum ursprünglichen Planungskonzept zurückgeführt.

(Dacherneuerung, Fußbodenaufbau, neuer Belag,

Altargestaltung, gesamte Elektronik, Beleuchtung und ein

neuer Eingangsbereich).

 

Ein herzliches "Vergelt's Gott" an die Gemeinde, an das Architekten-Team, dem Bauamt der Diözese, an alle Pfarrgemeinderäte und Wirtschaftsräte der Pfarre und an allen Ehrenamtlichen die uns bei diesem großen Projekt mit Tatkraft und großzügigen Spenden unterstützt haben. Danke!!

 

50 Jahre Pfarrkirche

60 Jahre Pfarrerhebung

 

Die Feiern werden wir, (wenn möglich) im kommenden Frühjahr mit der Segnung unserer neu renovierten Kirche durch unserem Herrn Bischof nachholen.



Zum Fotoalbum


 

Dienstag, 15. Dezember 2020

Sonntag, 13. Dezember 2020

Gaudete

 Christus est natus (Freut euch, Christus ist geboren) ist ein aus dem 

16. Jahrhundert überliefertes Weihnachtslied. Es besingt die Menschwerdung Gottes in Jesus Christus. Es ist in der 1582 in Greifswald veröffentlichten finnisch-schwedischen Liedersammlung Piae Cantiones enthalten.


 

Gottesdienstübertragung aus der Pfarrkirche Eisenstadt-Oberberg

Gottesdienstübertragung aus der

Pfarrkirche Eisenstadt-Oberberg 

Livestream und in ORF III  

 klick - hier

Eisenstadt  Auf dem musikalischen Programm stehen unter anderem Werke von Johann Hermann Schein und Paul I. Esterházy – die Geschichte der Pfarrkirche Oberberg ist mit dem Fürstenhaus Esterházy eng verbunden, auch hinsichtlich ihrer weltberühmten Kirchenmusiktradition.

Als musikalisches Hauptwerk wird die Messe in F-Dur von Rudolf Weinwurm (1835-1911) zu hören sein.

Weinwurms Messe ist eine kaum bekannte kleine Kostbarkeit aus dem Schatz der heimischen Kirchenmusik. Die Komposition konnte erst vor wenigen Jahrzehnten, nahezu ein Jahrhundert nach ihrer Entstehung, uraufgeführt werden. Der Grund für die Verzögerung war ein Ereignis, das das öffentliche Leben eine Zeit lang massiv beschneiden sollte. Die hinderliche Situation jener Tage erinnert in gewisser Weise an unsere Zeit der Virusbedingten Beeinträchtigungen.

Die Messe entstand zum 50-jährigen Regierungsjubiläum von Kaiser Franz Joseph am 2. Dezember 1898 (von daher erklärt sich ihr eigentlicher Titel "Festmesse") und sollte durch die Schülerinnen der Lehrerinnenbildungsanstalt in Wien I, Hegelgasse, uraufgeführt werden.

Die Ermordung von Kaiserin Elisabeth (Sissi) am 10. September 1898 erschütterte das ganze Land. Sämtliche Veranstaltungen wurden abgesagt, auch die vorgesehene Aufführung der Weinwurm-Messe kam nicht zustande.

So geriet die Komposition für lange Zeit in Vergessenheit, bis sie im Dezember 1984 in der Kirche von Scheideldorf im niederösterreichischen Waldviertel, dem Geburtsort von Rudolf Weinwurm, zum ersten Mal gesungen wurde. Im Zuge der Uraufführung wurde die Komposition auch ediert. Den Teilen des Ordinariums ist ein vierstimmiger Frauenchorsatz zur Melodie "O du fröhliche" als Offertorium beigegeben, allerdings nicht als das heute bekannte Weihnachtslied, sondern mit dem ursprünglichen, aus Sizilien stammenden Text "O sanctissima". Der Text besingt die Gottesmutter Maria in verschiedenen Ehrentiteln, unter anderem als Zugang zur göttlichen Arznei, zum Heilmittel. ("Tu medicinam portas divinam").

Die am kommenden Sonntag gesungene Fassung der Weinwurm-Messe für Sopran, Alt, Flöte und Orgel entstand im Bedarf von kleinbesetzten Messen in eingeschränkter Zeit im November 2020 durch den Autor dieser Zeilen.

Komponist Rudolf Weinwurm, Universitätsmusikdirektor in Wien, war zeitlebens umfassend musikalisch tätig. Er schuf weltliche Werke und Kirchenmusik; eine besondere Zuneigung galt dem Männerchor. Sein Lebenslauf hat originelle Details, z. B. ermöglichte er Anton Bruckner dessen Musikstudium in Wien, er komponierte die "Hymne zur Grundsteinlegung des Wiener Rathauses" und er leitete die Welt-Uraufführung des Donauwalzers von Johann Strauß.

Der Donauwalzer, die "insgeheime Hymne" Österreichs, die in der Signation der ORF-ZIB-Sendungen täglich in Millionen Haushalten ansatzweise aufklingt, erlebte seine Geburt ebenso in beeinträchtigter Zeit:

Strauß hatte dem Wiener Männergesangsverein 1865 zugesagt, für dessen traditionellen "Narrenabend" im Folgejahr 1866 einen Walzer zu komponieren. Aufgrund des zwischenzeitlichen österreichisch-preußischen Kriegs wurde die Lustveranstaltung jedoch abgesagt. Der Männergesangsverein wich auf eine "Liedertafel", einen Gesangsabend, aus, bei dem die Militärmusikkapelle des Infanterie-Regiments 42 mitwirkte.

In dieser Form – Männerchor und Blasmusik – erfuhr die nachmalig weltberühmte Musik von Johann Strauß‘ "An der schönen blauen Donau" unter der Leitung von Rudolf Weinwurm, dem Komponisten der oben beschriebenen Messe, im Februar 1867 ihre Uraufführung.

Samstag, 12. Dezember 2020


 

Mittwoch, 9. Dezember 2020

Montag, 7. Dezember 2020

8. Dezember

 

Am 8. Dezember feiert die Katholische Kirche das "Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria" durch ihre Mutter Anna ("Mariä Empfängnis").


 

Geschichte

 

Ursprünglich wurde der von Anselm von Canterbury im 12. Jahrhundert eingeführte Feiertag als "Tag der Empfängnis der Allerheiligsten Gottesmutter durch Anna" gefeiert. Erst unter Papst Sixtus IV. wurde das Fest 1477 im Bistum Rom als Hochfest mit Messe eingeführt und auf den 8. Dezember gelegt. Doch es sollte noch bis zum Jahr 1708 dauern, bis der Feiertag unter der Bezeichnung "Mariä Empfängnis" in der gesamten katholischen Kirche am 8. Dezember gefeiert wurde.

 

In Österreich hat der Feiertag am 8. Dezember eine jahrhundertelange Tradition, die bis in die Zeit des Dreißigjährigen Krieges zurück reicht. In der NS-Zeit wurde der Feiertag am 8. Dezember abgeschafft. Nach Ende des Krieges führte ein von hunderttausenden Österreichern getragenes Volksbegehren zur Wiedereinführung des Feiertages. Der Nationalrat beschloss im Jahr 1955, dass der 8. Dezember wieder als Feiertag begangen werden soll - als Dank für die wiederlangte Freiheit Österreichs. 

 

So ist der 8. Dezember seither wieder ein gesetzlicher Feiertag in Österreich und somit arbeitsfrei. Wie an anderen gesetzlichen Feiertagen, mussten die Geschäfte auch am 8. Dezember geschlossen bleiben. Aufgrund wirtschaftlicher Verluste und des Umstandes, dass der Feiertag in die Vorweihnachtszeit fällt, wurde 1995 das Ladenöffnungsgesetz geändert. Seither öffnen die Geschäfte auch an "Mariä Empfängnis" am 8. Dezember und sorgen für einen der umsatzstärkten Einkaufstage in der Vorweihnachtszeit. In den vergangenen Jahren sorgte die Erlaubnis zum Offenhalten der Geschäfte am 8. Dezember immer wieder für Debatten.

Sonntag, 6. Dezember 2020

LIVE STREAM - zum Fest des Hl. Nikolaus

 LIVE - SSR St. Clemens

 

Sein Gedenktag, der 6. Dezember, wird im gesamten Christentum begangen und ist mit zahlreichen Bräuchen verbunden. Nikolaus wirkte in der ersten Hälfte des 4. Jahrhunderts als Bischof von Myra in der kleinasiatischen Region Lykien, damals Teil des römischen, später des byzantinischen Reichs, mittlerweile der Türkei.

 

 Legenden vom Heiligen Nikolaus 

Die Legende von den drei Mädchen

Eines Tages erfuhr Nikolaus von einem verarmten Mann, der drei Tochter hatte. Sie waren so arm, dass niemand sie heiraten wollte. In seiner Verzweiflung wollte der Vater die Mädchen schließlich sogar wie Bettlerinnen auf die Straße schicken, damit sie Geld verdienten, um nicht vor Hunger zu sterben. Nikolaus tat es leid, was mit den Mädchen geschehen sollte. Eines nachts schlich er sich zum Haus der Familie und warf heimlich drei Säckchen mit Gold durch das offene Fenster. Als der Vater das Gold fand, freute er sich sehr und lobte Gott. Nun brauchte er seine Töchter nicht mehr wegzuschicken. 

 

Die Legende vom Kornschiff

Eines Tages herrschte in der Stadt Myra eine große Hungersnot, und als drei mit Weizen beladene Schiffe im Hafen einliefen, bat Nikolaus die Seeleute um Korn für die hungernden Menschen. Die Seeleute aber wollten nichts abgeben. Die hatten Angst vor dem Kaiser, dem sie das Getreide bringen sollten. Doch Nikolaus beruhigte sie: „Ihr müsst keine Angst haben! Es wird kein Getreidekorn fehlen. Vertraut auf Gott!“ Da willigten die Seeleute ein und Nikolaus verteilte das Korn an die Hungernden. Die Schiffe aber setzten ihre Fahrt bald fort. Und wirklich: Als sie an ihr Ziel kamen, fehlte kein einziges Korn! Große Freude den Menschen aus. Sie lobten Gott und Bischof Nikolaus und erzählten in vielen Ländern von dem Wunder, das in Myra geschehen war. 

 

Die Legende von den Seeleuten in Not

Einmal geriet ein Schiff in einen heftigen Sturm. Der Wind peitschte wie wild die Wellen gegen den Bug und zerfetzte die Segel. Die Seeleute hatten große Angst und riefen Nikolaus um Hilfe an. „Heiliger Nikolaus“, schrien sie, „du hast schon so vielen Menschen in ihrer Not geholfen, bitte rette uns!“ Mit einem Mal legte sich der Sturm und Nikolaus erschien in seinem Bischofsgewand. Wie selbstverständlich übernahm er das Steuer. Das wilde Meer beruhigte sich und ein großer Regenbogen wölbte sich am Himmel vom Meer zum Land. Als das Schiff sicher im Hafen ankam, war Nikolaus verschwunden. Voller Dankbarkeit gingen die Seeleute sogleich in eine Kirche und dankten Niklaus für ihre Rettung. Da hörten sie seine Stimme: „Nicht ich, sondern der Glaube und Gottes Gnade haben euch geholfen!“ 


 


Donnerstag, 3. Dezember 2020

 


Dienstag, 1. Dezember 2020

 


Sonntag, 29. November 2020

  LIVE - SSR St. Clemens

„Seid Wachsam“

(aus „Mensch sein - Gott feiern“)

Karl Valentin sagte einmal: „Heut Abend besuch ich mich. Ich hoffe, ich bin daheim!“ Ein Satz, der schmunzeln lässt und zugleich auch nachdenklich stimmt: Man kann bei sich selbst manchmal nicht zuhause sein. Wir können aber auch bei der Begegnung mit anderen „nicht zuhause“ sein.          Mit diesem Sonntag beginnt die Adventszeit. Sie stellt uns neu vor Augen: Gott selbst will in Jesus Christus bei uns ankommen. 

Aber sind wir zuhause?                                                    Sind wir richtig bei uns?                                                   Sind wir innerlich so eingestellt und bereit, dass Gott uns findet und dass wir uns durch ihn zu uns selber finden können?

Bereits die Erwartung auf Jesus erfüllt unser Leben mit Wärme und Licht 

Lesung; 1 Kor 1, 3-9

Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus! Ich danke meinem Gott jederzeit euretwegen für die Gnade Gottes, die euch in Christus Jesus geschenkt wurde, dass ihr an allem reich geworden seid in ihm, an aller Rede und aller Erkenntnis. Denn das Zeugnis über Christus wurde bei euch gefestigt, sodass euch keine Gnadengabe fehlt, während ihr auf die Offenbarung unseres Herrn Jesus Christus wartet. Er wird euch auch festigen bis ans Ende, sodass ihr schuldlos dasteht am Tag unseres Herrn Jesus Christus. Treu ist Gott, durch den ihr berufen worden seid zur Gemeinschaft mit seinem Sohn Jesus Christus, unserem Herrn.

Segen

Gott Vater, der die Welt und die Menschen liebt, bewahre uns, Jesus, der zu uns kommt und der Zeuge der Liebe Gottes ist, begleite uns, Heiliger Geist, der uns mit dem Vater und dem Sohn verbindet, Stärke uns und mache uns wach.
Segne uns der dreieinige Gott, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.



Samstag, 28. November 2020

ADVENT – ZEIT DER ANKUNFT

  Mit dem ersten Adventssonntag beginnt das neue Kirchenjahr.

Mit dem ersten Adventssonntag beginnt nicht nur die vorweihnachtliche Adventszeit, sondern auch ein neues Kirchenjahr. Der Advent gilt als eine Zeit der Stille und Besinnung. Für Christen ist er die Vorbereitungszeit auf  Weihnachten. Das Wort kommt vom lateinischen "adventus" und bedeutet "Ankunft". Christen verbinden damit die Erinnerung an die Geburt Jesu in Bethlehem und das Erwarten seiner Wiederkunft am Ende der Zeit.

 

Liturgische Farbe Violett

Seinen Ausdruck in Gottesdiensten findet der Erwartungscharakter vor Weihnachten in den Lesungen. Häufig werden an den vier Adventsonntagen Texte aus dem Alten Testament verwendet, die die Ankunft des Erlösers prophezeien. Die gleiche Symbolik hat auch der Adventkranz. Die vier Kerzen symbolisieren das Kommen des "Lichts der Welt". Die Zweige immergrüner Tannen - respektive der Weihnachtsbaum - stehen für das ewige Leben.

 

Die Erwartung der Rückkehr Jesu als Weltenrichter am Ende der Zeiten verbindet die Adventzeit auch mit einem Bußcharakter. Äußere Zeichen hierfür sind die violetten Messgewänder und die violetten Bänder, die sich oft an Adventkränzen finden.

 

Advent im Wandel der Jahrhunderte

Die Länge der Adventzeit hat sich im Laufe der Geschichte gewandelt. Während man im 5. Jahrhundert in Jerusalem nur einen einzigen Adventsonntag feierte, hat Papst Gregor der Große (590-604) die Zahl der Adventsonntage auf vier festgelegt. Die sich über vier Sonntage erstreckende Adventzeit wurde erst 1570 durch Papst Pius V. allgemein verbindlich. Nur in der Erzdiözese Mailand werden auch heute noch sechs Adventsonntage gefeiert.

 

Die jeweiligen Sonntage im Advent haben eine je eigene Bedeutung. Am 1. Advent wird die Wiederkunft Christi am Jüngsten Tag bedacht. Der zweite Adventsonntag dient der Vorbereitung auf den kommenden Erlöser. Die Gestalt Johannes des Täufers steht am dritten Adventsonntag im Mittelpunkt während der letzte Sonntag vor Weihnachten Maria gewidmet ist.

 

Im Dunkeln mit Kerzenlicht

An den Werktagen werden während der Adventszeit in vielen Pfarren die sogenannten Rohrate - Messen gefeiert. Der Name leitet sich ab von den ersten Worten des bekannten Liedes "Tauet, Himmel, den Gerechten", auf Lateinisch "Rorate caeli", ab. Die Zeit für die Gottesdienste ist der frühe Morgen, wenn es draußen noch dunkel ist. Häufig sind die Kirchenräume nur mit Kerzen erhellt.

Neues zur Renovierung der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt

Die Renovierung in der Pfarrkirche Bad Sauerbrunn wird bald zu Ende sein. Die neuen Fenster von Künstler Wilhelm Scherübl sind eingebaut und der neue Bodenbelag bereits fertiggestellt. Durch das neue Beleuchtungssystem ist der Innenraum der Kirche viel heller. In wenigen Tagen wird die Renovierung abgeschlossen sein und wir hoffen wenn der Lockdown zu Ende ist, dass wieder alle in die Kirche eintreten können zum Gebet und um an der Hl. Messe teilzunehmen. Der genaue Termin wird noch bekannt gegeben. 



Link zu weiteren Fotos


Sonntag, 22. November 2020

CHRISTKÖNIGSSONNTAG - LIVE / SSR St.Clemens's broadcast


Das Christkönigsfest

Ein kirchliches Fest mit politischer Bedeutung

Der letzte Sonntag im Kirchenjahr hat viele Namen: evangelische Christen nennen ihn Totensonntag oder Ewigkeitssonntag, Orthodoxe begehen den Sonntag vom jüngsten Gericht – und Katholiken feiern das Christkönigsfest. Was es mit diesem Fest mit politischem Kern auf sich hat, können Sie hier nachlesen.

Christkönigssonntag - Christkönigsfest - Christus Pantokrator und das Jüngste Gericht, Mosaik im Baptisterium San Giovanni von Florenz
Was ist der Christkönigssonntag?

Das Christkönigsfest ist ein Hochfest (auch Herrenfest) im Jahreskreis der katholischen Kirche. Sein voller Name lautet »Hochfest unseres Herrn Jesus Christus, des Königs des Weltalls« oder »Hochfest Christus, König der Welt« (lat. »Sollemnitas Domini Nostri Iesu Christi Universorum Regis«). Seine liturgische Farbe ist weiß.

Christkönig wird sowohl in der römisch-katholischen Kirche als auch in der anglikanischen und vielen englischsprachigen lutherischen Kirchen gefeiert.

Der Christkönigssonntag gehört zu dem sogenannten Ideenfesten. Das bedeutet, dass dem Fest kein Ereignis aus dem Leben Jesu zugrunde liegt, im Mittelpunkt steht dagegen eine Glaubenswahrheit.

Wann wird Christkönig gefeiert?

Das Christkönigsfest wird jedes Jahr am Sonntag vor dem 1. Advent gefeiert. Mit diesem Hochfest endet gleichzeitig auch das katholische Kirchenjahr.

2020: 22. November

Wie ist das Christkönigsfest entstanden?

Das Christkönigsfest ist ein vergleichsweise junges Fest, es wurde erst Anfang des 20. Jahrhunderts eingeführt. 1925 feierte die römisch-katholische Kirche das 1600-Jahr-Jubiläum des Konzils von Nicäa 325 mit einem Heiligen Jahr. Mit der Enzyklika »Quas primas« setzte Papst Pius XI. das Hochfest vom Königtum Christi in den liturgischen Kalender ein.

Ursprünglich wurde das Christkönigsfest am letzten Sonntag im Oktober, direkt vor Allerheiligen gefeiert. Im Zuge der Liturgiereform des Zweiten Vatikanischen Konzils wurde der Termin auf den letzten Sonntag des Kirchenjahres gelegt. Damit wird nochmals deutlich, in welcher Überzeugung Christen leben und dieses Fest feiern: Jesus Christus ist der Herr über Raum und Zeit, er ist der Maßstab allen Handelns.

Historischer Hintergrund

Als Papst Pius XI. 1925 das Hochfest von der Königsherrschaft Jesu einführte, befand sich die Welt im politischen Umbruch: der Erste Weltkrieg und seine Folgen waren immer noch präsent und überall in Europa hatten jahrhundertealte Monarchien ihre Macht verloren und wurden von Demokratien abgelöst.

Um dem gesellschaftlichen und politischen Wandel und dem Laizismus, der Trennung von Kirche und Staat, entgegenzuwirken, wollte Papst Pius XI. mit diesem Fest an die Königswürde Jesu erinnern und den Menschen Orientierung für das eigene Leben geben.
Zudem hat das Fest einen endzeitlichen Charakter. Christus König wird tatsächlich über die Welt herrschen, wenn er auf die Erde zurückkehrt.

Politische Bedeutung

Schon bald nach seiner Einführung gelangte das Christkönigsfest in Deutschland zu besonderer Bedeutung. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts feierte die katholische Jugendbewegung am Sonntag nach Pfingsten, dem Dreifaltigkeitssonntag, den sogenannten Bekenntnissonntag. An diesem Tag bekannten sich die jungen Gläubigen öffentlich zu Jesus Christus.

Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten waren auch die katholischen Jugendverbände immer stärkeren Repressalien ausgesetzt. So durften sich die Gruppen nur noch zur rein religiösen Betätigung treffen und der Bekenntnissonntag wurde für sie wichtiger den je. Mit eigenen Uniformen, Bannern und Fahnen zeigten die Jugendlichen im Gottesdienst und bei Prozessionen ihre Zugehörigkeit zu Christus und damit gleichzeitig ihren Widerstand gegen die nationalsozialistischen Vereine und Verbände.

1935 jedoch wurde das Reichssportfest auf den Sonntag nach Pfingsten gelegt und den jungen Christen die Möglichkeit genommen, den Bekenntnissonntag zu feiern. Als Alternativtermin wählten sie deshalb das Christkönigsfest Ende Oktober. 
Dieser Termin hatte einen starken Symbolcharakter: mit ihrem deutlichen Bekenntnis zu Jesus Christus, dem König der Welt, erteilten sie dem Führerkult der Nationalsozialisten eine deutliche Absage.

Feiern evangelische Christen auch Christkönig?

Der letzte Sonntag im Kirchenjahr ist in der evangelischen Kirche dem Totengedenken gewidmet. Dabei richtet sich der Blick nicht nur auf das Ende des Lebens, sondern auch auf das, was nach dem Tod kommt: das kommende Reich Christi, die Ewigkeit in Gemeinschaft mit Gott und die Hoffnung auf die Auferstehung der Toten.

Wie katholische Christen an Allerheiligen und Allerseelen besuchen evangelische Christen am Ewigkeitssonntag die Gräber ihrer verstorbenen Angehörigen und schmücken die Gräber. In manchen Gemeinden ist es üblich, dass im Gottesdienst am Totensonntag die Namen der im letzten Jahr Verstorbenen verlesen und sie mit ihren Familien in die Fürbitten aufgenommen werden.




Freitag, 20. November 2020

Hier finden Sie Hinweise auf die Gottesdienstübertragungen


Liebe Schwestern und Brüder,

wie beim ersten Lockdown werden wir versuchen die kommenden zwei Sonntage die 

Heilige Messe online zu übertragen. 

Den Link werden wir um 8.45 Uhr an euch schicken. 

Es wird auch auf die Homepage gestellt. 

Die Messe beginnt um 9.00 Uhr. Wir hoffen, dass es gelingt. 

Bleibt gesund.

Im Gebet verbunden, 

Pater Kuruvila, Pater Jomon und Pater Jacob

Mittwoch, 18. November 2020

Sonntag, 15. November 2020

Kirche zieht beim Lockdown mit


Franz Lackner

Der Glaube gibt Halt und Kraft im Alltag genau so wie im Lockdown. Christliche Nächstenliebe muss sich jetzt im rücksichtsvollen Schutz der Mitmenschen, in Eigenverantwortung sowie in aufmerksamer Nähe und Hilfe für Bedürftige bewähren.

Bischofskonferenz-Vorsitzender: Ähnlich wie im Frühjahr sollen öffentliche Gottesdienste zeitlich befristet ausgesetzt werden. Kirchen und Religionsgesellschaften werden neue Vereinbarung mit Bundesregierung treffen.

"Die Katholische Kirche wird beim angekündigten Corona-Lockdown mitziehen und öffentliche Gottesdienste zeitlich befristet aussetzen." Das erklärte der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Erzbischof Franz Lackner, am Samstag im Interview mit Kathpress. "Die näheren Details werden noch in Abstimmung mit den anderen Kirchen und Religionsgesellschaften festgelegt, die dann wieder eine Vereinbarung mit der Regierung treffen werden", so Lackner.

Am Samstagnachmittag hat Bundeskanzler Sebastian Kurz bei einer Pressekonferenz einen verschärften und bis 6. Dezember zeitlich befristeten Lockdown vor allem für die Schulen und den Handel, aber auch mit Einschränkungen für das religiöse Leben angekündigt. Im Vorfeld hatte es dazu ein direktes Gespräch des Bundeskanzlers mit dem Vorsitzenden der Bischofskonferenz gegeben. Kurz dankte Erzbischof Lackner und den anderen Kirchen und Religionsgesellschaften ausdrücklich, dass sie freiwillig öffentliche Gottesdienste aussetzen wollen. Nur mit den neuen Einschränkungen des Lockdowns könne man "die Vorweihnachtszeit und das Weihnachtsfest retten", so Kurz.

Kirchen bleiben offen
"Ähnlich wie beim Lockdown im Frühjahr werden die Kirchen für das persönliche Gebet offen bleiben", informierte Lackner über die Grundzüge der geplanten Änderungen. "Öffentliche Gottesdienste und kirchliche Veranstaltungen werden aber weitestgehend und zeitlich befristet ausgesetzt. Gottesdienste können dann wie im Frühjahr nur in verschlossenen Räumen und im kleinsten Kreis stellvertretend für die Gemeinde gefeiert werden." Damit sei gesichert, dass die Eucharistiefeier stattfindet und man über die Medien mitfeiern kann. Darüber hinaus sei auch im Lockdown die seelsorgliche Begleitung von Kranken und Sterbenden weiterhin möglich.
 

Regelung wird am Montag definiert

Wie der Vorsitzende der Bischofskonferenz weiter erklärte, sei diese Vorgangsweise bereits unter den Bischöfen abgesprochen. In einem nächsten Schritt werden sich die Kirchen und Religionsgesellschaften am Montag gemeinsam untereinander abstimmen und weitere Aspekte klären. Sie bilden die Grundlage für eine neue Vereinbarung mit der Bundesregierung, die den Rahmen für das religiöse Leben während des neuen Lockdowns zeitlich befristet vorgibt.

"Der Glaube gibt Halt und Kraft im Alltag genau so wie im Lockdown. Christliche Nächstenliebe muss sich jetzt im rücksichtsvollen Schutz der Mitmenschen, in Eigenverantwortung sowie in aufmerksamer Nähe und Hilfe für Bedürftige bewähren", hielt Erzbischof Lackner fest.

Für die nächsten Tage bis zum Inkrafttreten der neuen kirchlichen Vorgaben gelten die aktuellen kirchlichen Schutzmaßnahmen. Demnach ist bei Gottesdiensten in Kirchen und unter freiem Himmel ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten und ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Darüber hinaus sind weitere Schutzmaßnahmen zu beachten, die in einer Rahmenordnung der Bischofskonferenz detailliert ausgeführt sind.

15.11.2020

Freitag, 13. November 2020

Papst Franziskus - "Mit Christus können wir uns selbst und die Welt verwandeln", so Papst Franziskus.

   


Papst Franziskus - Kurzlebenslauf:



Geboren am 17. Dezember 1936

1958 Eintritt in den Jesuitenorden

1969 Weihe zum Priester

1998 Ernennung zum Erzbischof von Buenos Aires

2001 Ernennung zum Kardinal

 

13. März 2013 wurde Jorge Mario Bergoglio als erster Jesuit und Lateinamerikaner zum Papst gewählt.

 

Papst Franziskus - Sein Werdegang:


Jorge Mario Bergoglio entschloss sich mit 21 Jahren, Priester zu werden. Er trat ins Seminar Villa Devoto ein und danach ins Noviziat der Jesuiten. Nach zweijährigem Noviziat setzte er seine Studien im Juniorat der Jesuiten in Santiago de Chile fort. Er absolvierte hier ein Studium der Klassischen Disziplinen - Geschichte, Literatur, Latein und Griechisch.

Bergoglio hatte kurz als technischer Chemiker gearbeitet, bevor er ins Seminar eintrat. Von 1973 bis 1979 war er Provinzial der Jesuiten in Argentinien.

Von 1980 bis 1986 war er Rektor des "Colegio Maximo" und der Philosophisch-Theologischen Hochschule San Miguel.

Nach einem kurzem Forschungssemester in Deutschland (Frankfurt und Rothenburg) und mehreren Monaten in Buenos Aires war er bis zur Ernennung zum Weihbischof (1992) Spiritual der jesuitischen Kommunität von Cordoba.

Zum Erzbischof ernannt wurde Bergoglio 1998.

Papst Johannes Paul II. berief ihn am 21. Februar 2001 ins Kardinalskollegium.

Nach dem Tod des polnischen Papstes am 2. April 2005 galt Bergoglio als Papabile.

Er war dann von 2005 bis 2011 Vorsitzender der Argentinischen Bischofskonferenz und maßgeblicher Redakteur des Schlussdokuments der Lateinamerikanischen Bischofsversammlung in Aparecida (2007).