Dienstag, 2. April 2019

Fastenaktion

Am Sonntag den 7. April findet  
 die Fastensammlung statt.


Teilen für eine bessere Welt




Eisenstadt – Das Hilfswerk Fastenaktion der Diözese Eisenstadt zeigt auf eindrucksvolle Weise, dass Teilen und bewusster Verzicht im Rahmen der Fastenzeit ein wertvoller Beitrag für eine bessere Welt sein können. Im 
Vorjahr konnte die diözesane Fastenaktion beeindruckende 309.818,13 Euro 
an Spendengeldern sammeln. Die Aktion ermutigt zu Akten des Teilens, um konkrete Hilfsprojekte in Armutsregionen zu unterstützen und dadurch 
besonders hilfsbedürftigen Menschen ein lebenswertes und möglichst selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. So konnte mit den Spenden des Vorjahres u.a. ein Altenheim in Indien (Trivandrum) unterstützt werden, 
das sich um Alte und Kranke kümmert, die bislang keine Betreuung hatten.

Schule für 850 Kinder

Auch der Bau einer Schule in Morogoro im Osten Tansanias konnte dank der Spenden der Fastenaktion auf den Weg gebracht werden. 850 SchülerInnen erhalten dadurch die Möglichkeit einer Schulausbildung als einen zentralen Ausweg aus der Armut. Das Hilfswerk Fastenaktion der Diözese Eisenstadt konnte zudem die Partnerorganisation der KatholischenFrauenbewegung,
"Vamos Mujer", unterstützen. Diese engagiert sich in der Friedensarbeit in Kolumbien und wurde zu einem unverzichtbaren Stützpfeiler für Familien 
und Gemeinden in der Region im Bemühen um einen nachhaltigen Frieden.

Bildung und Landwirtschaft für die Armutsbekämpfung

Die diesjährige Fastenaktion am 7. April 2019 hat vor allem drei Schwerpunktprojekte. Eines davon ist das ganzheitliche landwirtschaftliche Entwicklungsprogramm der "Don Bosco Foundation for Sustainable Development" auf den Philippinen. Ziel des Programms ist es, die 
drückende Armut, unter der die ländliche Bevölkerung leidet, zu 
reduzieren. Dies soll auf nachhaltigem Wege etwa durch die 
Forcierung einer ökologischen Landwirtschaft, damit verbundene 
Schulungen und Saatgutverteilungen, durch Alphabetisierung 
und andere Bildungsmaßnahmen erreicht werden.

Hoffnung statt "verbrannter Erde"

Die nachhaltige und wirtschaftliche Stärkung indigener Gemeinschaften 
in Indien bildet einen zweiten Schwerpunkt der diesjährigen Fastenaktion. 
Die Folgen radikaler Abholzung für Mensch und Umwelt sind in Teilen 
Indiens allgegenwärtig: Dürre, Mangelernährung und die Ausbreitung von 
Krankheiten sind das Resultat von Umweltzerstörung, der rücksichtslosen Ausbeutung natürlicher Ressourcen und einer Profitgier, die aus 
fruchtbaren Wäldern "verbrannte Erde" macht. Das Hilfsprojet der Catholic Charities, das von der Fastenaktion unterstützt wird, engagiert sich für die 
Verbesserung der Lebensgrundlagen der Armutsbetroffenen, für die 
Mütter- und Kindergesundheit und die Begleitung jugendlicher Mädchen 
auf dem Weg in ein möglichst selbstbestimmtes Leben. Besonderes 
Augenmerk legt das Hilfsprojekt auf Menschen an den Rändern der 
Gesellschaft: Witwen, Alleinstehenden, Landlosen, Jugendlichen
oder Menschen mit Behinderungen.

Gesundheitsvorsorge in indischen Armutsregionen

Das dritte, schwerpunktmäßig von der Fastenaktion unterstützte 
Projekt ist das M.M.T. Hospital in Mundakayam (Indien). Das Spital 
ist die einzige Einrichtung, die den 180.000, zumeist sehr armen 
Menschen aus den Bezirken Idukki und Kottayam eine erschwingliche Gesundheitsversorgung ermöglicht. Die Fastenaktion unterstützt 
ein Projekt zur Bewusstseinsbildung für die Prävention übertragbarer Krankheiten.

Hilfswerk Fastenaktion
IBAN: AT96 3300 0000 0100 0603
BIC: RLBBAT2E