Freitag, 29. März 2019

Orthodoxe Fastenzeit hat begonnen

Am 11. März 2019 hat für die orthodoxen Christen in Österreich und weltweit die Fastenzeit begonnen. In der orthodoxen Kirche findet Ostern heuer am 28. April statt. 

Den Auftakt zur Fastenzeit bildet in der Orthodoxie stets der sogenannte "Reine Montag", der heuer auf den 11. März gefallen ist. Dieser Tag ist gemeinsam mit dem Karfreitag für orthodoxe Gläubige der wichtigste Fasttag des Jahres. Auf die ersten 40 Tage des "Großen Fastens" folgen der Lazarus-Samstag, der Palmsonntag und die Karwoche.

Während des Fastens dürfen in der orthodoxen Kirche keine tierischen Erzeugnisse gegessen werden. Dazu zählen neben Fleisch auch Milchprodukte, Eier und Fisch. Am "Reinen Montag" und am Karfreitag sollen die Gläubigen überhaupt aufs Essen verzichten.

Weitere bedeutende Fastenzeiten in der orthodoxen Kirche gibt es vor Weihnachten – vergleichbar dem Advent, allerdings mit 40 Tagen deutlich länger –, vor dem Fest der Heiligen Petrus und Paulus (29. Juni) sowie vor dem Fest Maria Entschlafung (katholisch: Aufnahme Mariens in den Himmel) am 15. August. Die Gläubigen bereiten sich darauf mit einem rund zweiwöchigen Fasten vor.

Außerdem sind mit wenigen Ausnahmen auch jeder Mittwoch und Freitag Fasttage in der orthodoxen Kirche. Der Mittwoch erinnert an den Verrat Jesu durch Judas, der Freitag an den Kreuzestod Jesu. Dazu kommen noch einige weitere eintägige Fasttage im Lauf des Kirchenjahres.

Der unterschiedliche Ostertermin und damit auch die vorgelagerte Fastenzeit geht auf verschiedene Berechnungsarten zurück. So bestimmen die Ostkirchen den Ostertermin nach dem alten Julianischen Kalender und nach einer anderen Methode als die Westkirchen, die die Gregorianische Kalenderreform des 16. Jahrhunderts vollzogen. Die Ostertermine können deshalb bis zu fünf Wochen auseinanderfallen. Zu einem gemeinsamen Ostertermin wird es wieder im Jahre 2025 kommen.

Mehr als 400.000 Orthodoxe in Österreich

In Österreich leben zwischen 400.000 und 450.000 orthodoxe Christen. Sieben orthodoxe Kirchen haben hier kirchliche Strukturen und sind (bzw. waren bis vor Kurzem) in der Orthodoxen Bischofskonferenz vertreten: Das Patriarchat von Konstantinopel (griechisch-orthodox), das Patriarchat von Antiochien, die Russisch-orthodoxe Kirche, die Serbisch-orthodoxe Kirche, die Rumänisch-orthodoxe Kirche, die Bulgarisch-orthodoxe Kirche und die Georgisch-orthodoxe Kirche. Manche Kirchen sind mit zahlreichen Gläubigen in ganz Österreich vertreten und beheimatet, andere bestehen nur aus einer kleinen Zahl von Gläubigen mit nur wenigen bis einer Kirchengemeinde. Alle gehören sie aber zur einen Orthodoxen Kirche. Zumindest galt das bis zum Herbst 2018.

Am 15. Oktober 2018 hat das Moskauer Patriarchat aufgrund des Streits um die Eigenständigkeit der orthodoxen Kirche in der Ukraine vorläufig die Kirchengemeinschaft mit dem Patriarchat von Konstantinopel aufgehoben. Demnach ist es nun nach russischer Diktion für alle Geistlichen der russisch-orthodoxen Kirche unmöglich, mit Klerikern der Kirche von Konstantinopel zu konzelebrieren; und für die Laien ist es unmöglich, die von dieser Kirche gespendeten Sakramente zu empfangen. Das betrifft auch russisch-orthodoxe Geistliche und Gläubige in Österreich.

Schon zuvor hat das Moskauer Patriarchat seine Teilnahme in allen orthodoxen bzw. ökumenischen Gremien beendet, in denen Vertreter der Patriarchats von Konstantinopel den Vorsitz oder Ko-Vorsitz führen. Auch das hatte bereits Auswirkungen auf Österreich, wo bei der letzten Herbstvollversammlung der orthodoxen Bischofskonferenz Anfang Oktober 2018 in Wien der Vertreter der russisch-orthodoxen Kirche fehlte.

Dem Ökumenischen Patriarchat von Konstantinopel (griechisch-orthodox) gehören etwa 35.000 Gläubige an, der Russisch-orthodoxen Kirche (Moskauer Patriarchat) bis zu 40.000. Die meisten orthodoxen Gläubigen in Österreich zählt mit bis zu 300.000 die Serbisch-orthodoxe Kirche. Zur Rumänisch-orthodoxen und Bulgarisch-orthodoxen Kirche gehören auch jeweils rund 40.000 Gläubige. Zur Georgisch-orthodoxen Kirche bzw. dem Patriarchat von Antiochien gehören in Österreich hingegen nur einige Hundert bis Tausend Gläubige. Wiewohl die große Mehrheit der orthodoxen Christen im Großraum Wien lebt, gibt es auch in den Bundesländern inzwischen viele lebendige Gemeinden.

Freitag, 22. März 2019

Dienstag, 19. März 2019

 Bring‘ Deine Sorgen vor den Herrn!




 Herzliche Einladung zum 
Abend der Barmherzigkeit
                            und Kreuzweg 
      
                 Deine Sorgen in Gottes Hände legen,

Gottes Segen für deinen Alltag erbitten,

ein Abend um Gottes Liebe zu erfahren.




Ort:                röm. Kath. Pfarrkirche 
Bad Sauerbrunn
Datum:         Freitag 22. 3. 2019

Zeit:                19Uhr 

FIRMVORBEREITUNG 2019


Unter dem Motto

„Gib meinem Leben Richtung“




bereiten sich heuer 33 Jugendliche aus Bad Sauerbrunn auf das Sakrament der Heiligen Firmung vor. Da Vertrauen in die stärkende Kraft des heiligen Geistes mit Beziehung und nicht mit festgeschriebenem Wissen zu tun hat, versuchen die Firmbegleiter die Vorbereitungszeit erlebnisorientiert zu gestalten. 

Marion Plöchl, Patrizia Fink und Andreas Reisner begleiten die Firmlinge seit September 2018.

Neben den Gruppenstunden im Kommunikationsraum der Pfarre finden zahlreiche Aktionen statt. 
Die Mädchen und Burschen beteiligen sich an der Gestaltung des Lichterfestes, sowie bei der Messgestaltung des Vorstellungsgottesdienstes, einer Familienmesse und der Messe am Palmsonntag. 
Sie nehmen teil an der Sternsinger und der Ratschenaktion und helfen beim Pfarrcafe am Faschingssonntag ebenso wie bei der Fastensuppenaktion.

Auch eine soziale Aktion 
„Ware für Bares“
bzw. Unterstützung der
„Pannonischen Tafel“ 
sind noch geplant.

Wie bereits vor zwei Jahren wird Pater Josef Riegler OCist das Sakrament der Heiligen Firmung spenden. Der Firmungsgottesdienst findet am Sonntag, 
dem 26. Mai 2019, um 10 Uhr in der 
Pfarrkirche Bad Sauerbrunn statt.


Samstag, 16. März 2019

Die beiden Brüder


Eine Kurzgeschichte von W. Hoffsümmer zum Thema „Teilen“.

Zwei Brüder wohnten einst auf dem Berg Morija. Der jüngere war verheiratet und hatte Kinder, der ältere war unverheiratet und allein. Die beiden Brüder arbeiteten zusammen, sie pflügten das Feld zusammen und streuten zusammen den Samen aus. 
Zur Zeit der Ernte brachten sie das Getreide ein und teilten die Garben in zwei gleiche Stöße, für jeden einen Stoß Gaben. 

Als es Nacht geworden war, legte sich jeder der beiden Brüder bei seinen Garben nieder, um zu schlafen. Der ältere aber konnte keine Ruhe finden und sprach in seinem Herzen: „Mein Bruder hat eine Familie, ich dagegen bin allein und ohne Kinder, und doch habe ich gleich viele Garben genommen wie er. Das ist nicht recht“. Er stand auf, nahm von seinen Garben und schichtete sie heimlich und leise zu den Garben seines
Bruders. Dann legte er sich nieder hin und schlief ein.

In der gleichen Nacht nun, geraume Zeit später, erwachte der jüngere. Auch er musste an seinen Bruder denken und sprach in seinem Herzen: „Mein Bruder ist allein und hat keine Kinder. Wer wird in seinen alten Tagen für ihn sorgen?“ Und er stand auf, nahm von seinen Garben und trug sie heimlich und leise hinüber zum Stoß des älteren. Als es Tag wurde, erhoben sich beide Brüder, und wie war jeder erstaunt, dass ihre Garbenstöße die gleichen waren wie am Abend zuvor. Aber keiner sagte dem anderen ein Wort.

In der zweiten Nacht wachte jeder ein Weilchen, bis er den anderen schlafend wähnte. Dann erhoben sie sich, und jeder nahm von seinen Garben, um sie zum Stoß des anderen zu tragen. 
Auf halbem Weg trafen sie plötzlich aufeinander, und jeder erkannte, wie gut es der andere mit ihm meinte. Da ließen sie ihre Garben fallen und umarmten einander in herzlicher brüderlicher Liebe. Gott im Himmel aber schaute auf sie hernieder und sprach: „Heilig, heilig sei mir dieser Ort. Hier will ich unter den Menschen wohnen.“
Diakon Peter Zotti

Dienstag, 12. März 2019

Vorstellungsmesse der Erstkommunion-Kinder




Im Rahmen der Familienmesse wurden die 21 Erstkommunionkinder der Pfarrgemeinde vorgestellt.
Man spürte Aufregung und Begeisterung, mit der die Kinder die Lieder zum Besten gaben. Dem Motto der diesjährigen Erstkommunion entsprechend

 "Wir sind von Gott geliebt und getragen"

ist auch das Vorstellungsplakat gestaltet. Einige gemeinsame Aktivitäten wie das Adventkranzbinden, das Basteln der Erstkommunionkerzen sowie auch die Gestaltung des Vorstellungsplakats fanden bereits statt. Viele weitere Vorbereitungsstunden sind noch geplant, um sich so gut wie möglich auf die Erstkommunion vorzubereiten.
Die Erstkommunionkinder fiebern ihrem großen Tag, 
dem 16.Juni 2019 bereits mit Freude entgegen.