Montag, 17. April 2017

Emmausgang 17.April 2017

Mit einem derart reichen Tag an Begegnungen und Eindrücken hätten wir gestern - am Ostermontag - nicht gerechnet.

Als wir vor zwei Wochen in Bad Sauerbrunn waren, diskutierte man nach dem Gottesdienst über die Organisation der Labestation zum Emmausgang, der sternförmig zu einer netten 
Hütte inmitten der Felder führen würde. Aus Bad Sauerbrunn, aus Pöttsching und aus Sigleß.






So freute uns das prächtige Wetter und wir fuhren so hinaus, sodass wir noch vor 15 Uhr am Treffpunkt waren. Gerhard vermutete eine Menschentraube vor der Quelle. Doch so war es nicht. Mit Pater Kuruvila (er ist einer der drei Patres, die gemeinsam fünf Ortschaften seelsorglich betreuen) waren wir zu sechst. 

Ilse hatte noch ihre beiden kleinen zielstrebigen Hundchen mit.



Das Organisationsteam war schon vorausgefahren, um alles für die Labung der Emmausjünger und -jüngerinnen vorzubereiten.

Pater Kuruvila bat mich an den Stationen, an denen wir innehielten, um vorzulesen, zu beten und zu singen, jeweils das Lied anzustimmen. Das freute mich und ich tat es gern.


Und so gingen wir des Weges, unter der Schnellstraße hindurch und weiter, sogar am einstigen Kirschenacker Gerhards Stiefvaters vorbei, bis wir die gastfreundliche Herberge erreichten. Ein kleines Häuschen inmitten der Felder auf einem eingezäunten Grund, innen adrett bis ins hinterste Winkerl. Ein kleines Refugium des pensionierten Pöttschinger Veterinärs. Neben einem Rundumblick hinein hatte ich Fotomotive rundum, wesentliche immer, an
Mensch, Natur und dem Himmel darüber. Erfreulich war, dass auch die anderen beiden Patres beim Emmausgang mitmachten. Ein Stück Himmel aus guter Laune und der Bereitschaft, sich von meinen abgespeicherten Fotomotiven faszinieren zu lassen. Kinder, die Kinder sein dürfen, können noch so staunen und sich freuen.


Heute nahm ich mir nun einige Fotos her und erzähle darin etwas von meinen und unseren Eindrücken und Geschenken des Tages. Ihr werdet sie finden, wenn ihr die Fotos durchseht.







Bericht von Pia Klawatsch

Mittwoch, 12. April 2017

Gesegnete Ostern

Fang den Tag von heute nicht mit den Scherben von gestern an.

Der Tag von gestern, alle Tage und alle Jahre von früher sind vorbei,
begraben in der Zeit. An ihnen kannst du nichts mehr ändern!

Hat es Scherben gegeben? Schlepp sie nicht mit dir herum!
Denn sie verletzen dich Tag für Tag,
und zum Schluss kannst du nicht mehr leben.

Es gibt Scherben, die wirst du los, wenn du sie Gott in die Hände legst.

Es gibt Scherben, die kannst du heilen, wenn du ehrlich vergibst.

Und es gibt Scherben die du mit aller Liebe nicht heilen kannst.
Die musst du liegen lassen.


Gesegnete Ostern wünsche Euch
Pater Kuruvila, Pater Jomon und Pater Jacob