Montag, 28. Dezember 2015

Vom Leben nach der Flucht

Vom Leben nach der Flucht

Gesegnete Weihnachten


Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt! 
(Joh 1,14)

Komm, Mensch gewordener Gott,
in das Dunkel meines Lebens,
die Dunkelheit meiner Vergangenheit,
in die Ungewissheit meiner Zukunft,
komm und lass mich deine Zusage an mich erleben.

Komm, Mensch gewordener Gott,
in die Vielfalt meiner Tätigkeit,
in die Unordnung der Beschäftigung
in die Leere mancher Tage,
komm und lass mich deine Zusage an mich erleben.

Komm, Mensch gewordener Gott,
in die Spannungen meiner Beziehungen,
in die falschen Erwartungen,
in die verblassten Hoffnungen,
komm und lass mich deine Zusage an mich erleben.

Komm, Mensch gewordener Gott,
in die Enge meiner Tage,
in die Hektik mancher Stunden,
in die Länge mancher Zeit,
komm und lass mich deine Zusage an mich erleben.

Komm, Mensch gewordener Gott,
lass mich zum Zeugen deiner Geburt werden,
dass andere durch mich
deine Zusage an uns erleben dürfen.

Gesegnete Weihnachten
und ein gutes gesundes neues Jahr 2016!

Mittwoch, 16. Dezember 2015

Familie Sehel



Familie Sehel

Menschlichkeit im Seelsorgeraum III M

Seit Ende Juli bewohnt eine syrische Familie den Pfarrhof in Bad Sauerbrunn. Nach monatelanger Flucht aus ihrer zerstörten Heimat und furchtbaren traumatischen Erlebnissen landete die Familie in Bad Sauerbrunn. Vater Essam war Gewürzhändler, Mutter Zohur arbeitete als Krankenschwester, Tochter Ranim (14 Jahre) und Sohn Tarek (12 Jahre) besuchten die Schule; nur Tochter Maria ( 4,5 Jahre) war daheim. Die beiden älteren Kinder besuchen derzeit die Neue Mittelschule in Neudörfl und Maria  den Kindergarten in Bad Sauerbrunn. Anfängliche Schwierigkeiten konnten durch eine sehr gute Betreuung rasch überwunden werden. Schon nach 14 Tagen unterstützte die Familie schon die Mitglieder des PGR beim alljährlichen Pfarrfest.
Nach anfänglicher Ablehnung durch einen kleinen Teil der Bevölkerung – zum Teil aus Furcht und Unverständnis – hat die Familie bereits einige gute Freunde gefunden. Sie möchten auch im Ort bleiben und hier arbeiten. Tarek spielt Fußball und Ranim Basketball, jeweils in Vereinen. Die älteren Kinder haben auch in der Schule schon Freunde gefunden und können dem Unterricht gut folgen. Auch die Jüngste kann sich im Kindergarten bereits gut verständigen.
Die Familie Sehel ist gut integriert und hilft sehr fleißig in der Pfarre mit. Im TV- Beitrag (gesendet am 27.12.2015 in Orientierung) wird Essam von der Geschäftsführerin im örtlichen Adeg und Zohur im Therapiezentrum Sonnenhof vom Direktor herumgeführt, um ihnen unsere Möglichkeiten und Verhältnisse ihrer jeweiligen Berufe zu zeigen.


Viele Freiwillige haben dazu beigetragen, dass die Familie gut integriert und wieder glücklich ist. Wir freuen uns, einen kleinen Beitrag in punkto Menschlichkeit und christlicher Nächstenliebe gesetzt zu haben. Danke an all diese Menschen!

Montag, 7. Dezember 2015

Krippenandacht

Vorbereitung für unsere Krippenandacht 
am 24.12.2015 um 16 Uhr

Juki - Gruppe


Mehr Fotos auf unserer Juki Seite

Wir wünschen allen eine gesegnete Adventzeit


„Gebet ist zunächst Warten.
Er-warten!
Es bedeutet, Tag für Tag
in sich das ‚Komm, Herr!’
der Apokalypse aufsteigen zu lassen.“

Komm für die Menschen,
komm für meine Familie,
komm für meine Freunde,
komm für mich selbst,

komm in meine Ungeduld,
komm in meine Not,

komm in die Lieblosigkeit unserer Zeit,
komm in die Unvernunft unserer Tage,

komm in das Schicksal der Mensch,
komm in das Denken der Großen,
komm in die Unschuld der Kleinen,

komm in die Tränen der Mütter,
komm in das Leid der Väter,
komm in den Schmerz der Kranken,
komm in die Freude der Kinder,

komm und sei da ...
und lass mich selber in dieser Offenheit
ein zu uns Kommender sein ...

Wir wünschen allen eine gesegnete Adventzeit!




Mittwoch, 25. November 2015

EHRENZEICHEN VOM HL. MARTINUS in Silber

Eisenstadt, am 14. November 2015

ÄGIDIUS J. ZSIFKOVICS
BISCHOF VON EISENSTADT

verleiht hiermit

Frau Brigitte THALER

in Anerkennung besonderer Verdienste um
die Diözese Eisenstadt
das
EHRENZEICHEN
VOM HL. MARTINUS
in Silber

Zum Fotoalbum
St. Martinsorden in Silber

Diese Auszeichnung erhielt Frau Brigitte Thaler für ihre fast unglaublichen 63 Jahre dauernde Mitwirkung im Kirchenchor. Diesen leitete sie von 1982 bis 2012. Erwähnenswert ist ihre dritte Periode als Pfarrgemeinderat, in dem sie derzeit die Agenden der Stellvertreter des Vorsitzenden des Wirtschaftsrates übernommen hat. Berichtet sei auch über ihre frühere Tätigkeit als Religionslehrerin an der HS in Neudörfl für 5 Jahre. Für diese lange Zeit zur Verfügung gestellten Kräfte und Fähigkeiten sei ihr heute gedankt.
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Erntedank



Das diesjährige Erntedankfest am 27.Sept. 2015 war geprägt von der Danksagung und Segnung der neuen Fenster. Den Familiengottesdienst, mitgestaltet von den JUKI`s, zelebrierte Generalvikar Kan. Mag. Martin Korpitsch mit P. Kuruvila und drei jungen Patres, die als Gäste hier waren. Im Rahmen der Messfeier segnet der Generalvikar die neugestalteten Fenster und dankte dem Künstler Wilhelm Scherbl für das gelungene Werk. Die anschließende Agape bot die Möglichkeit für intensiven Gedankenaustausch und interessante Gespräche.

Sonntag, 15. November 2015

Willkommen auf der Homepage der Pfarre Bad Sauerbrunn.

Willkommen auf der Homepage 

der Pfarre Bad Sauerbrunn.


Foto von Pia Klawatsch
Foto von Pia Klawatsch

Foto von Pia Klawatsch

Donnerstag, 15. Oktober 2015

Neuer Ordensrat

Neuer Ordensrat

Neuer Ordensrat: 

Gegenwart mit Leidenschaft leben


Neuer Bischofsvikar für die Orden und religiösen Gemeinschaften in der Diözese Eisenstadt, Pater Lorenz Voith, lud zur ersten Sitzung des Ordensrates: "Jahr der Orden" mit Kreativität, Leidenschaft und im aufmerksamen Hinhören auf den Geist im Hier und Heute erfüllen

Dienstag, 29. September 2015

Mittwoch, 23. September 2015

Willkommen auf der Homepage der Pfarre Bad Sauerbrunn

Willkommen

 auf der Homepage der 

Pfarre Bad Sauerbrunn



Information zum Pfarrpatron


Mariä Himmelfahrt 
 Aufnahme Marias in den Himmel
 (15. August)

Mariä Himmelfahrt
MARIA HIMMELFAHRT - AUFNAHME MARIAS IN DEN HIMMEL | MARIA HIMMELFAHRT VON STEPHAN DORFMEISTER 1794 | HOCHALTARBILD IN DER PFARR- UND WALLFAHRTSKIRCHE | DÜRNBACH | © WANKE
Volkstümlich heißt das Hochfest am 15. August immer noch Mariä Himmelfahrt, in manchen Gegenden Österreichs und Süddeutschlands auch „Hoher oder Großer Frauentag“. Nach der Dogmatisierung der leiblichen Aufnahme Marias in den Himmel (1.11.1950) durch Papst Pius XII. wurden die Texte in Messbuch und Tagzeitenliturgie erneuert. 
Am Beginn der Fest-Geschichte steht ein Gedächtnis der Gottesmutter, das gegen Ende des 4. Jahrhunderts in Syrien begangen wurde und um die Mitte des 5. Jahrhunderts am 15. August für Jerusalem bezeugt wurde. Danach breitete sich dieses Fest im gesamten Osten aus und wandelte sich zu einem „Fest des Heimgangs Marias“.
Verehrung/Brauchtum

In Jerusalem feierte man schon im 5. Jahrhundert am 15. August einen Gedenktag der Gottesmutter, der sich im ganzen Orient als „Tag, an dem die heilige Maria entschlafen ist“ , ausbreitete und im 8. Jahrhundert als „Aufnahme der seligen Maria“ auch in Rom Eingang fand. Vom 13. Jahrhundert an wurde die Aufnahme Marias in den Himmel zu der immer großartiger und festlicher dargestellten Szene der Marienkrönung. Mehrere Legenden ranken sich um Marias Leichnam, die bereits im 2. Jahrhundert ihren Anfang nahmen. So erzählt eine davon, dass die Jünger das Grab der Maria öffneten und darin nicht mehr ihren Leichnam, sondern nur noch Blüten und Kräuter fanden.
Zu Mariä Himmelfahrt beginnen in der katholischen Kirche die „Frauendreißiger“, die 30 Tage, in denen allerorten Marienprozessionen abgehalten werden. Auch die Gedenktage Mariä Geburt am 8. September und Mariä Namen am 12. September fallen in diesen Zeitraum. In dieser Zeit besonderer Marienverehrung wird allen Pflanzen, die gerade blühen, große Heilkraft zugeschrieben.
Brauch: Kräutersegnung
Bauernregel
  • Zu Mariä Himmelfahrt, das wisse, gibt’s die ersten guten Nüsse.
  • Mariä Himmelfahrt Sonnenschein, bringt meistens uns viel guten Wein.
DER ENTSCHLAFUNG MARIENS SIND GROSSE ORTHODOXE KIRCHEN GEWIDMET, WIE ETWA IM KREML IN MOSKAU. KÜNSTLERISCH OFT DARGESTELLT, U. A. VON BARTOLOMÉ ESTEBAN MURILLO UND PETER PAUL RUBENS.
PATRONIN (AN DIESEM TAG) DER FÄRBER, GERBER, SATTLER UND KINDER, IN JEGLICHER NOT
PATRONIN VON: BAD SAUERBRUNN, DÜRNBACH, FORCHTENSTEIN, GAAS, KLEINFRAUENHAID, KLOSTERMARIENBERG, MARIASDORF, OLLERSDORF, OSLIP, UNTERFRAUENHAID