Freitag, 5. Juni 2020

Mit beiden Beinen im Leben stehe



Meditation
Am Sabbat lehrte Jesus in einer Synagoge.
Und siehe, da war eine Frau, die seit achtzehn Jahren krank war,
weil sie von einem Geist geplagt wurde;
sie war ganz verkrümmt und konnte nicht mehr aufrecht gehen.
Als Jesus sie sah, rief er sie zu sich und sagte:
Frau, du bist von deinem Leiden erlöst.
Und er legte ihr die Hände auf.
Im gleichen Augenblick richtete sie sich auf und pries Gott.
Lukas 13,10-13

Ich bin dazu gerufen,
ein aufrichtiger und aufgerichteter Mensch zu sein.
Wenn ich auch nicht immer das Gefühl habe, das das stimmt,
kann ich es üben.

Ich stehe gebückt da …
und lasse mich von den Worten Jesu aufrichtigen.
Wie die Frau, die Gott berührte und aufrichtete.

Dabei setz ich meinen Namen ein, wenn Jesus sagt -

………., du bist von deinem Leiden erlöst!

Und er legte ihr/ihm die Hände auf.

Im gleichen Augenblick richtete sie/er sich auf …



Die aufrechte Haltung lässt meinen Atem fließen …
Der Atem, der mich leben lässt …
Ich kann entspannen ...
mein "Leiden" verschwindet nicht einfach,
doch ich spüre, dass ich nicht alleine bin,
durch die Berührung,
bemerke ich eine Entlastung meiner „Verkrümmung“ …
erlebe aufrecht, den Grund, der mich trägt …
stehe mit beiden Beinen im Leben …


© Christine Sgarz

Denkt allezeit

„Freut euch zu jederzeit! … 
Dankt für alles; denn das ist der Wille Gottes für euch in Christus Jesus!“ (1 Thess 5,16.18)

Für was bist du konkret dankbar?




Immer wieder gibt es Zeiten, in denen alles schiefzulaufen scheint, wo nichts nach unserem Plan verläuft. Tage, Wochen oder vielleicht sogar Monate, wo uns ein Stein nach dem anderen in unseren Lebensweg gelegt wird und wir darüber stolpern und uns möglicherweise dabei „verletzen“.

Dann gibt es genau zwei Möglichkeiten zu reagieren: Entweder ich ärgere mich über meine Umstände, bin missmutig, schlecht gelaunt, zornig, trotzig, depressiv, ausfallend gegen andere oder: Ich lerne daraus und mach es bei den nächsten „Brocken“, die sich mir in den Weg legen, besser. Denn: bekanntlich lässt sich ja aus Steinen auch etwas Schönes bauen. Und mit etwas Geschick kann man sich aus den Steinen ja eine Treppe bauen. Damit es im eigenen Leben wieder bergauf geht! – dank der Hindernisse, die sich mir im Leben in den Weg werfen. Denn ich habe immer die freie Wahl, wie ich mit diesen „Hindernissen“ umgehe.

Und wenn dann das Hindernis dafür verantwortlich ist, dass es in meinem Leben bergauf geht, dann kann ich für solche Hindernisse, für diese Steine, für die ganzen „Probleme“, die sich mir in meinem Leben in den Weg stellen, dankbar sein, weil ich dann weiß, dass sie mir zu meinem Besten dienen, sie dienen mir dazu, dass ich das Beste in mir zu meiner Entfaltung bringe. Und so kann ich dann mit Paulus sagen: „Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alles zum Guten gereicht“ (Röm 8,28a).

Also, du hast die freie Wahl: Wie gehst du mit kommenden Schwierigkeiten, mit den Steinen, mit den Brocken um, die sich dir in den Weg werfen werden? Ärgerst du dich? Jammerst du? Lässt du deine Stimmung in den Keller sausen? Oder möchtest du nicht gleich dankbar die Herausforderung annehmen in der Gewissheit, dass es dir zum Besten dient, im Vertrauen, dass du dadurch der Mensch wirst, der du sein möchtest und das Ganze dir im Leben eine neue Chance eröffnen wird? Dann kannst du dich bereits jetzt schon freuen und nicht nur jetzt, sondern allezeit, weil du darauf vertrauen kannst, dass dir alles zum Besten dient.

Für was sagst du heute danke?

Für welches Problem, für welche Schwierigkeit in deinem Leben kannst du heute rückblickend dankbar sein? Was hat dir im Nachhinein zu deinem eigenen Besten gedient?

Dienstag, 2. Juni 2020

Für eine geistvoll erneuerte Normalität

Gemeinsamer Hirtenbrief der katholischen Bischöfe zum Pfingstfest angesichts des Weges zu einer "erneuerten Normalität" nach der entbehrungsreichen Akutphase der Corona-Krise – Richard Geier, Leiter der Pastoralen Dienste der Diözese Eisenstadt, würdigt Bedeutung des Hirtenwortes für die Pastoral durch Vermittlung neuer Wege – Zuhörende Kirche als das Gebot der Stunde.
Geisterfüllte Kreativität zur Bewältigung der Krise: 
Das Titelbild des pfingstlichen Hirtenwortes ist bereits Programm© Hans Salcher
Eisenstadt – Zum Fest des Heiligen Geistes, dem Geburtsfest der Kirche, legen Österreichs Bischöfe ein den Nöten der Zeit entsprechendes Hirtenwort vor. Darin thematisieren sie u.a. den Geist der Freude, der sich gerade in Zeiten der Verunsicherung Ausdruck in kreativen Lösungsansätzen und in der Verstärkung von Resilienz bei der Krisenbewältigung durch die Menschen schafft.

Sieben Geistesgaben für eine erneuerte NormalitätDie entbehrungsreiche Akutphase der Krise zeigte, so die Bischöfe, "dass nichts selbstverständlich ist". Das müsse zu Dankbarkeit führen, die im Hirtenwort als Königsweg zu Gott bezeichnet und weiteren Geistesgaben (wie Solidarität, Versöhnung und Zuversicht) thematisch vorangestellt wird.
In ihrem Brief erinnern die Bischöfe auch an das 25-jährige Jubiläum der EU-Mitgliedschaft und an die Bedeutung der Europäischen Union als ein über nationale Grenzen hinausgehendes Zivilisations- und Friedensprojekt.

Geier: Wort der Bischöfe regt an, Zuhören und Hauskirche neu zu entdeckenIn einer aktuellen Stellungnahme zur Corona-Situation betont Richard Geier, Leiter der Hauptabteilung Pastorale Dienste, dass auch die Pastoral vor große Herausforderungen gestellt würde. Das Wort der Bischöfe gebe in dieser Situation wertvolle Hilfestellung, um vor Ort die richtigen Wege zu entwickeln: "In unserer Diözese wollen wir offen sein für die Überraschungen des Heiligen Geistes. In einer ersten Phase wird es darum gehen, den Menschen zuzuhören, wenn sie von ihren Erfahrungen in der Corona-Krise erzählen. Eine zuhörende Kirche ist das Gebot der Stunde. Aus dem Zuhören muss ähnlich wie in der Emmauserzählung ein Mitgehen werden. Die Menschen brauchen den Dienst und die Solidarität der Kirche. In einem dritten Schritt geht es darum, neue Formen des Miteinander-Feierns zu entwickeln. Gerade in der neu entdeckten "Hauskirche" liegen viele Chancen, den Gottesdienst der Gemeinde in Zukunft zu verlebendigen. Insgesamt schenkt uns die leidvolle Krise die Gelegenheit für eine geistvolle Vertiefung unserer Seelsorge!", so Geier.
Auf diese Weise könne im Sinne des Hirtenwortes eine "geistvoll erneuerte Normalität" geschaffen werden.

Donnerstag, 28. Mai 2020

Woran wartest du ?


Ist es bei dir auch schon „5 vor 12“?

Viele Menschen machen sich Gedanken: 
Wenn ich einmal mit der Schule fertig bin, dann habe ich endlich Zeit zu .... 
oder wenn ich einmal weniger Stress habe, dann kann ich endlich ... 
oder wenn ich sportlicher wäre, würde ich .... 
oder wenn ich mehr Geduld hätte, dann wäre es viel leichter ... 
oder wenn ich endlich Geld verdiene, dann bin ich unabhängig und kann endlich ... 
oder wenn ich doch nur besser in der Schule wäre, dann ... 
oder wenn ich doch nur einen anderen Beruf hätte, Filmstar oder Sportler oder sonst etwas wäre, dann ... die Liste ließe sich lange fortsetzen.

Nur wenige nehmen ihre Situation so wie sie ist und versuchen daraus das Beste zu machen. Die anderen verschieben ihre Träume auf den „Sankt Nimmerleinstag“. Doch warum sollte ich nicht gleich damit anfangenJetzt kann ich leben, jetzt kann ich meine Chancen ergreifen – nicht morgen oder in „30 Jahren“.

Der amerikanische Prediger und Bürgerrechtler Martin Luther King sagte einmal: „Wenn Sie dazu berufen sind, Straßen zu kehren, dann kehren Sie sie, wie Michelangelo Bilder malte oder Beethoven Musik komponierte oder Shakespeare dichtete. Kehren Sie die Straße so gut, dass alle im Himmel und auf Erden sagen: „Hier lebt ein großartiger Straßenkehrer, der seine Arbeit gut gemacht hat!“ 
(Martin Luther King, US-amerikanischer Bürgerrechtler)

Jede/r von uns hat Talente, Fähigkeiten und besondere Stärken. Nur gilt es sie zu entdecken. Dann kann ich mich auch verwirklichen in dem was ich tue, in dem was ich bin.

Worin bist du großartig?

Was hindert dich daran, jetzt dein Leben zu genießen? 

Wer kannst du jetzt sein, was kannst du jetzt tun?

Pfingsten - Einheit in der Vielfalt

zum Download

Gedanken zu Pfingsten



Schriftstelle

Apostelgeschichte 2, 1-11
Als der Tag des Pfingstfestes gekommen war, waren alle zusammen am selben Ort. Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daherfährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen. Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder.
Und alle wurden vom Heiligen Geist erfüllt und begannen, in anderen Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab.
In Jerusalem aber wohnten Juden, fromme Männer aus allen Völkern unter dem Himmel. Als sich das Getöse erhob, strömte die Menge zusammen und war ganz bestürzt; denn jeder hörte sie in seiner Sprache reden. Sie waren fassungslos vor Staunen und sagten: Seht! Sind das nicht alles Galiläer, die hier reden?
Wieso kann sie jeder von uns in seiner Muttersprache hören: Parther, Meder und Elamíter, Bewohner von Mesopotámien, Judäa und Kappadókien, von Pontus und der Provinz Asien, von Phrýgien und Pamphýlien, von Ägypten und dem Gebiet Líbyens nach Kyréne hin,auch die Römer, die sich hier aufhalten, Juden und Proselýten, Kreter und Áraber – wir hören sie in unseren Sprachen Gottes große Taten verkünden.
 

Impuls

Gott in allem und über allem.
Gott, der über allem, durch alles und in allem ist, lebt also nicht nur in mir –
woran ich fest glaube –
sondern in jedem und jeder ...


Du gabst den Aposteln Worte,
die Menschen unterschiedlicher Sprachen hören zu können.
So hast du am Pfingsttag die Einheit der Menschen
durch deinen Geist neu begründet.

Erfülle die ganze Welt mit den Gaben des Heiligen Geistes.

 

Segen

Einender Gott,
schenke uns die Gaben deines Geistes.
Segne die Vielfalt in der Einheit.
Segne die Hoffnung in der Begegnung.
Segne uns in deiner Einheit -
+ Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Amen.

Dienstag, 26. Mai 2020

Kirchenbau im Burgenland

Anlässlich des 60-Jahr-Jubiläums der Diözese Eisenstadt führt ein neues Buch durch die Geschichte des Kirchenbaus im Burgenland. 
102 Gotteshäuser der römisch-katholischen sowie der evangelischen Kirche A.B. werden dabei beleuchtet.


Die Werkschau beschäftigt sich mit Kirchenneubauten und Kirchenerweiterungen im Burgenland während des Zeitraums von 1921 bis heute. Der Eisenstädter Autor Helmut Prinke geht dabei der Frage nach, wie sich der Kirchenbau in den vergangenen fast 100 Jahren verändert hat, betrachtet für die Entwicklung ausschlaggebende Faktoren und zeigt in Wort und Bild den aktuellen Bestand. Dass es beim Erleben des Werkes um weit mehr geht als um eine Ansammlung von Daten und Fakten beschreibt Bischof Ägidius J. Zsifkovics in seinem Vorwort. „Ich empfinde eine ungeheure Leselust an dieser Darstellung, weil ich auf der Ebene des historischen Bewusstseins so ungemein viel lernen kann und sich diese Lernerfahrung zugleich mit ganz persönlichen Erinnerungen in unseren Gottes-Häusern verweben.“ Mehr als 380 Farbfotografien illustrieren die Vielfalt sakraler Architektur und verschmelzen dabei ein Stück Kirchengeschichte mit lebendigen Erinnerungen. 
Kirchenbau im Burgenland – 1921 bis 2016. Helmut Prinke,
Herausgeber: Amt der Burgenländischen Landesregierung – Abteilung 7,
410 Seiten, € 25,-; ISBN: 978-3-85405-237-1

Freitag, 22. Mai 2020

Kirchenrenovierung in Bad Sauerbrunn


am Sonntag, den 13. September, feiern wir heuer das                            60-Jahr-Jubiläum der Pfarre und das 50-jähige Bestehen unserer katholischen Kirche Mariä Himmelfahrt in Bad Sauerbrunn. Aus diesem Anlass soll die längst notwendig gewordene Sanierung des Kirchengebäudes erfolgen.
Als erste und dringlichste Maßnahme wurde noch
im Herbst das teilweise undichte Dach neu eingedeckt. Nun soll ab Anfang Mai mit den Renovierungsarbeiten im Innenraum begonnen werden.
Nach umfassender Analyse und in Abstimmung mit der Diözese und den mit der Sanierung beauftragten Architekten kam man gemeinsam zum Entschluss, das Kirchengebäude nach den                ursprünglichen Ideen des bereits verstorbenen Architekten Josef Patzelt, welcher unsere Kirche geplant und umgesetzt hat,                fertigzustellen. 
Folgende Arbeiten sind geplant: • Die Erneuerung des gesamten Bodenbelages, um der Kirche eine ruhigere und gleichzeitig hellere Atmosphäre zu verleihen. Die Holzpodeste sollen rückgebaut werden und wenn ausreichend Mittel zur Verfügung stehen, wollen wir den Boden im Bereich der Sitzbänke mit einer punktuellen elektrischen Bodenheizung ausstatten. 
• Rückbau der Wand hinter dem Altarbereich in den ursprünglichen Zustand. Die fehlenden Fenster sollen künstlerisch, aber dezent gestaltet werden. 
• Der Eingangsbereich soll erneuert und mit echten Glasfenstern ausgestattet werden. 
• Der Altar wird komplett saniert und erhält eine Grundreinigung. 
Die Beschallung und Belichtung sollen dem heutigen Stand der Technik entsprechend erneuert werden. Unter anderem soll durch eine moderne Beleuchtung mit dezenten Lichtkörpern eine angenehme Stimmung für jeden Anlass geschaffen werden.

• Sollte noch ausreichend Geld für den Außenbereich übrig sein, dann wollen wir den Pfarrgarten und den Kirchenvorplatz harmonisch miteinander verbinden.
Bisher wurden vom Landeshauptmann, der Diözese und der Gemeinde Bad Sauerbrunn Förderungen zugesagt. Gemeinsam mit den Reserven der Pfarre, den bereits erhaltenen Spenden und den Spenden, um die wir alle in unserer Ortsgemeinschaft bitten, hoffen wir, die Kosten für die Generalsanierung aufbringen zu können. 
Die geplanten Kosten liegen bei ca. 400.000 Euro. Wir werden mit den notwendigsten Arbeiten beginnen und je nachdem, wieviel Geld wir sammeln können, so viel wie möglich von den geplanten Maßnahmen umsetzen. 


Spendenkonto für die Kirchenrenovierung: 
IBAN AT 86 3300 0010 0180 3618 
Vergelt ́s Gott! 

Flamme der Treue und Verwandlung


Die „ent-flammenden Zusagen Gottes“ bringen uns Hoffnung für unser Leben und unsere Zukunft. Sie beleben uns und bauen uns auf und machen das Antlitz der Erde und der Kirche neu.
Wir können jeden Tag eine „Flamme der Hoffnung“ entzünden, die eine Manifestation des Glaubens an eine friedvolle Zukunft für alle Menschen auf dieser Erde ist.
Die neun Tage sind ein Prozess, in dem wir uns neu orientieren und uns an Gott ausrichten. Das Beten eröffnet uns erfrischende Gedanken, stärkende Zusagen und ermutigende Aussichten.
Diese Flammen leuchten immer heller durch das Gebet und den tiefen Wunsch nach einer sicheren und lebenswerten Zukunft, für uns und für unsere Kinder, in unseren Herzen.
Gottes ent-flammende Zusagen der Treue und Verwandlung, der Stärke und Begeisterung, der Verbundenheit und Gemeinschaft, des Glaubens und Segnens, der Offenbarung und Verantwortung, der Einheit und Vielfalt, der Liebe und Hingabe ... sind uns dabei hoffnungsvolle Wegbegleiter und Wegweiser in die Zukunft.


Die „ent-flammenden Zusagen Gottes“ bringen uns Hoffnung für unser Leben und unsere Zukunft. Sie beleben uns und bauen uns auf und machen das Antlitz der Erde und der Kirche neu.
Wir können jeden Tag eine „Flamme der Hoffnung“ entzünden, die eine Manifestation des Glaubens an eine friedvolle Zukunft für alle Menschen auf dieser Erde ist.
Die neun Tage sind ein Prozess, in dem wir uns neu orientieren und uns an Gott ausrichten. Das Beten eröffnet uns erfrischende Gedanken, stärkende Zusagen und ermutigende Aussichten.
Diese Flammen leuchten immer heller durch das Gebet und den tiefen Wunsch nach einer sicheren und lebenswerten Zukunft, für uns und für unsere Kinder, in unseren Herzen.
Gottes ent-flammende Zusagen der Treue und Verwandlung, der Stärke und Begeisterung, der Verbundenheit und Gemeinschaft, des Glaubens und Segnens, der Offenbarung und Verantwortung, der Einheit und Vielfalt, der Liebe und Hingabe ... sind uns dabei hoffnungsvolle Wegbegleiter und Wegweiser in die Zukunft.

Marienandacht




Maria ist eine faszinierende Frau. Verschiedene Feste, die wir im Laufe des Jahres feiern, schaffen unterschiedliche Zugänge zu dieser Person und zeigen ihre Bedeutung in der Frömmigkeit auf. Ihr Vertrauen auf Gottes Anruf macht sie zu einer Fürsprecherin und „Mutter aller Glaubenden“.

In Maria begegnen wir einer bodenständigen Frau, die ein klares Ja zu Gottes Willen ausgesprochen hat. Maria zeichnet Hingabe, Treue, Vertrauen und Hilfsbereitschaft aus. Diese Haltung lässt sich mit Demut („humilitas“) beschreiben, was zusammenhängt mit „humus“, Erdboden, mit dem, was ganz unten ist. Als „Frau aus dem Volk“ erscheint Maria populär und bietet eine Vielzahl von Berührungspunkten an: als Tochter, Mutter, Schwester, Arbeiterin, Fürsprecherin und Wegweiserin. Das Bild der Knotenlöserin wird uns in dieser Maiandacht begleiten.

Mittwoch, 20. Mai 2020

Gedanken zum 7. Ostersonntag - Im Gebet verbunden


Zum Download 
Schriftstelle
Apostelgeschichte 1, 13-14
Als sie in die Stadt kamen, gingen sie in das Obergemach hinauf, wo sie nun ständig blieben: Petrus und Johannes, Jakobus und Andreas, Philippus und Thomas, Bartholomäus und Mattäus, Jakobus, der Sohn des Alphäus, und Simon, der Zelot, sowie Judas, der Sohn des Jakobus. Sie alle verharrten dort einmütg im Gebet, zusammen mit den Frauen und Maria, der Mutter Jesu, und seinen Brüdern

Impuls

Im Gebet verbunden -
verbunden mit Gott auf meine ganz persönliche Weise,
in meiner ganz persönlichen Beziehung zum „DU“
verbunden mit den Menschen in der Kirche,
in unserer Diözese, in meiner Gemeinde,
meiner Familie, meinen Freunden, ...

An mir vertrauten Orten und in vertrauter Weise,
an neuen Orten und auf neue Weise,
alles hat seinen Platz, alles hat seine Zeit ...

das innere Gebet und
das äußere Gebet
vertrauend
im Gebet verbunden

 

Segen

Verbindender Gott,
du legst über uns alle deinen Segen.
Im gemeinsamen und im persönlichen Gebet
stärkst du uns auf unserem Weg, damit auch wir Segen sind -
+ Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Amen.